Kritik-Hagel von Influencerin: In einem ihrer neuesten TikTok-Videos übt die Wiener Content Creatorin Sara Dodevska heftige Kritik am AMS. Von angeblich frechen Mitarbeitern bis hin zu ungerechtfertigten Streichungen von Geldern – Dodevska hält mit ihrer Wut nicht hinterm Berg.
"Was ist das für ein drecks Institut?", schimpft die Influencerin auf ihrem TikTok-Account mit über 110.000 Followern. Von mehreren Freunden habe sie immer wieder Horror-Geschichten über das AMS gehört. "Wie kann es sein, dass dein Geld für zwei f***ing Monate gestrichen wird, wenn du einen Termin versäumst?", erzählt sie die Geschichte eines Freundes.
Einen Tag vor seinem AMS-Termin habe er sich krankgemeldet, prompt sei das Geld für rund eineinhalb Monate weg gewesen. Unverständlich für die TikTokerin: "Regelt diese Sch***e, dass man nicht nach einem Termin gestrichen wird!"
Gleich ein weiterer Vorfall regt die Wienerin auf. "Wie kann es sein, dass du im 10. Bezirk wohnst und eine Stelle in Deutsch-Wagram bekommst?"
Rund 4.000 Likes und knapp 61.000 Aufrufe hatte die Schimpftirade nach 16 Stunden bereits. In den Kommentaren stößt die Wienerin auf Zustimmung: Viele Fans geben Dodevska recht und erzählen von ihren eigenen Erfahrungen. "Queen einfach" und "Rede weiter!", schreiben einige User, die hinter der Influencerin stehen.
Auf "Heute"-Anfrage erklärte das AMS die allgemein gültige Regelung bei Krankenständen: "Es ist sehr einfach. Zwischen Krankmeldung und Gesundmeldung stellt das AMS das Arbeitslosengeld ein", heißt es. In der Zwischenzeit übernehme die Krankenkasse – das AMS zahlt erst wieder, wenn man sich selbst wieder gesund gemeldet hat. Zum speziellen Fall könne man ohne genauere Infos jedoch nichts sagen.