Mord-Alarm im 3. Bezirk

Frau in Wien tot aufgefunden – Polizei hat Verdacht

Eine 35-Jährige wurde in einem Stiegenhaus in Wien-Landstraße mit sichtbaren Verletzungen gefunden. Die Polizei schließt Fremdverschulden nicht aus.
André Wilding
09.10.2026, 11:21
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Was ist mit einer 35-jährigen Frau in einem Wiener Wohnhaus passiert? In der Nacht auf Freitag wurde sie in einem Stiegenhaus in Wien-Landstraße entdeckt. Ihr Körper wies sichtbare Verletzungen auf. Trotz sofortiger Wiederbelebungsversuche konnte ihr Leben nicht mehr gerettet werden.

Nun beschäftigt der rätselhafte Todesfall die Kripo. Ob die Frau Opfer eines Gewaltverbrechens wurde, ist derzeit noch völlig offen.

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Polizisten versuchten, Frau wiederzubeleben

Die 35-Jährige wurde in einer Wohnhausanlage im dritten Wiener Gemeindebezirk aufgefunden. Als die ersten Polizisten eintrafen, begannen sie umgehend mit Reanimationsmaßnahmen. Auch die Berufsrettung Wien versuchte, die Frau zu retten.

Doch sämtliche Bemühungen blieben erfolglos. Die 35-Jährige starb. Da die Tote Verletzungen am Körper aufwies und die Umstände ihres Auffindens Fragen aufwerfen, wurde eine gerichtliche Obduktion angeordnet.

Diese soll klären, woran die Frau tatsächlich gestorben ist. Die Polizei betont, dass Fremdverschulden zum jetzigen Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden kann.

Frau hatte keinen gemeldeten Wohnsitz

Auch die Lebensumstände der Verstorbenen sind noch nicht vollständig geklärt. Nach bisherigen Erkenntnissen könnte die 35-Jährige aus dem Obdachlosenmilieu stammen.

Laut einem Polizeisprecher hatte sie "keine aufrechte Meldung für das österreichische Bundesgebiet". Die Frau stammte ursprünglich aus dem "osteuropäischen Raum".

Bist du von Gewalt betroffen? Hier findest du Hilfe

Frauenhelpline (rund um die Uhr, kostenlos): 0800 222 555

Männernotruf (rund um die Uhr, kostenlos): 0800 246 247

Rat auf Draht: 147

Autonome Frauenhäuser: 01/ 544 08 20

Polizei-Notruf: 133

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Warum sie sich in der betreffenden Wohnhausanlage aufhielt, ist ebenfalls Gegenstand der Ermittlungen. Möglicherweise war sie dort "vorübergehend untergebracht" oder habe laut Polizei "jemanden besucht".

Kripo befragt jetzt Zeugen

Um die letzten Stunden der 35-Jährigen zu rekonstruieren, setzen die Ermittler unter anderem auf Aussagen von Zeugen. "Wir haben Zeugen im Zusammenhang mit der Auffindung", erklärte ein Polizeisprecher.

Welche Informationen diese Personen liefern können, ist noch nicht bekannt. Das Landeskriminalamt hat die Ermittlungen übernommen.

Entscheidend wird nun das Ergebnis der Obduktion sein. Erst damit soll die genaue Todesursache geklärt werden. Ob ein Verbrechen vorliegt, steht noch nicht fest.

wil,Akt. 09.10.2026, 11:26, 09.10.2026, 11:21