Eigentlich wollte ein Landwirt am Sonntagnachmittag nur eine Wasserleitung kontrollieren. Doch als der 54-Jährige einen Stall in Hochfilzen betrat, wurde er plötzlich von drei Hunden angegriffen.
Der Österreicher war gegen 16.15 Uhr auf das landwirtschaftliche Anwesen seiner 50-jährigen deutschen Nachbarin gegangen. Dort wollte er eine Wasserleitung überprüfen, die zu seiner angrenzenden Wiese führt.
Als der Mann den direkt mit dem Wohngebäude verbundenen Stall betrat, befanden sich dort drei freilaufende Hunde der Nachbarin. Die Tiere attackierten den 54-Jährigen.
Der Landwirt wurde mehrmals gebissen und erlitt Verletzungen am ganzen Körper. Er musste anschließend im Bezirkskrankenhaus St. Johann in Tirol medizinisch versorgt werden.
Laut einer Vereinbarung hätte der 54-Jährige seine Nachbarin kontaktieren müssen, bevor er das Anwesen betritt. Das dürfte er jedoch verabsäumt haben.
Nach der Hunde-Attacke folgen Anzeigen an die Staatsanwaltschaft Innsbruck sowie an die Bezirkshauptmannschaft Kufstein.