Die erste Schwangerschaft war für Laura Maria Rypa (30) alles andere als einfach. Im Januar 2023 kam ihr erster Sohn Leano zwei Monate zu früh zur Welt und musste danach auf der Intensivstation behandelt werden.
Doch damit nicht genug: Eine fremde Mutter, die selbst ein Kind auf der Intensivstation liegen hatte, nutzte die Situation aus und filmte heimlich das Neugeborene. Die Videos wurden anschließend weitergeleitet.
"Es hat sich dann herausgestellt, dass eine Mutter Videos von meinem Kind gemacht hat und das weitergeleitet hat", schildert sie im Podcast "deep und deutlich". Die heute noch schockierte Laura erzählt weiter: "Du bist zum ersten Mal Mama geworden, du hast ein Kind, das auf der Intensivstation liegt, und damit musst du dich gerade auch noch auseinandersetzen."
Aufgrund des verschickten Videos versammelten sich nicht nur Schaulustige vor dem Krankenhaus, sondern auch die Presse. Laura und ihr Partner Pietro Lombardi (34) fanden schließlich heraus, welche Mutter das Video gemacht hatte.
Trotzdem entschieden sich die beiden dagegen, die Frau zu verklagen. "Weil sie selbst Mutter eines Frühchens und alleinerziehend war", erklärt Laura. Das Krankenhaus hingegen wollte die Frau verklagen, um seinen Ruf zu schützen.
Abschließend stellt die zweifache Mutter klar: "Ich hätte mir alles anders gewünscht." Die ganze Sendung "deep und deutlich" ist in der ARD-Mediathek verfügbar.