Einfach nichts kaufen und 250.000 Euro mit nach Hause nehmen. Eigentlich hätte das Konzept der "Villa der Versuchung" so einfach sein können.
Eigentlich.
Wochenlang konnten sich die prominenten Bewohner kleine und große Annehmlichkeiten gönnen. Der Haken: Jeder Luxus wurde direkt vom gemeinsamen Jackpot abgezogen. Und die Stars ließen sich nicht zweimal bitten.
Schon während der Staffel schrumpfte die Gewinnsumme in beeindruckendem Tempo. Betten wurden gekauft, Zigaretten konsumiert und die "Kostbar" immer wieder geplündert.
Für besonders viel Aufregung sorgte etwa Annika Hoenig, als sie sich versehentlich auf einen Stuhl im Poolbereich setzte – und damit den Bereich offiziell eröffnete. Kostenpunkt für die Gruppe: satte 3.000 Euro.
Auch Thorsten Legat gönnte sich Luxus. Für 7.500 Euro kaufte der ehemalige Fußball-Profi kurzerhand ein zusätzliches Schlafzimmer.
Zwischendurch war vom ursprünglich 250.000 Euro schweren Jackpot bereits weniger als die Hälfte übrig. Bei einer Abrechnung standen nur noch 122.900 Euro auf der Anzeige.
Kein Wunder also, dass jeder Griff zu Zigaretten, Essen oder einem bequemeren Schlafplatz irgendwann für Streit sorgte.
Besonders Roland Ludomirska alias "Crazy Cheese" geriet wegen der unterschiedlichen Vorstellungen vom Sparen immer wieder mit seinen Mitbewohnern aneinander. Der Österreicher machte keinen Hehl daraus, dass er wenig davon hielt, sich für die Gruppe einzuschränken.
Das Ergebnis dieser Einstellung bekommen die verbliebenen Kandidaten nun im Finale präsentiert.
Denn dort entscheidet sich nicht nur, wer die "Villa der Versuchung" gewinnt. Erst jetzt steht endgültig fest, welcher Betrag vom einst gigantischen Jackpot tatsächlich noch übrig geblieben ist.