An der Adresse von Jürgen Sch. klingelte diese Woche die Polizei. Bei ihm handelt es sich um einen engen Mitarbeiter der Berliner AfD-Frontfrau Kristin Brinker, wie er auch gegenüber den Beamten erwähnt haben soll.
Grund für den Besuch der Einsatzkräfte sei der Verdacht des illegalen Waffenbesitzes gewesen, wie die "Bild" berichtet. Die gesuchten Waffen fanden die Polizisten zwar nicht aber dafür stießen sie auf Drogen und Nazi-Zeug.
Laut seinen Kollegen gehe der AfD-Mitarbeiter gerne auf Flohmärkte und würde alles Mögliche zusammensammeln. Die Drogen sollen sich in einer Schallplatte befunden haben. Sch. habe die Suchtmittel dann einfach behalten.
Gegenüber der "Bild" erklärte seine Chefin bezüglich der Sammlung an Nazi-Devotionalien, dass sie keine Ahnung gehabt hätte, dass er in diese Richtung ticken würde. Brinker wolle dennoch erst einmal die Ermittlungen abwarten.
Bereits vergangene Woche kam es zu einer Razzia bei einem Berliner Politiker. Damals geriet SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach ins Visier der Beamten. Sein Handy wurde beschlagnahmt und seine Wohnung durchsucht. Es soll dabei um die Vergabe eines Klinikgeländes während seiner Amtszeit als Regionalpräsident in Niedersachsen gegangen sein.