Sprengstoff-Alarm

Drohne abgestürzt – Kiew bittet Litauen um Verzeihung

Eine Drohne schlug in Litauen ein und beschädigte dabei ein ziviles Fahrzeug. Die Ukraine hat sich für den Vorfall entschuldigt.
20.10.2026, 21:26
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk

Immer wieder dringen sowohl ukrainische als auch russische Drohnen in den Luftraum der Baltenstaaten Estland, Lettland und Litauen ein. Oft kam es dabei auch zu Abstürzen der Flugobjekte, die eigentlich Ziele im Kriegsgebiet angreifen sollen. Jüngst kam es am Wochenende zu einem solchen Zwischenfall in Litauen.

Laut Angaben der Regierung in Vilnius sei die Drohne mit Sprengstoff besetzt gewesen. Ein ziviles Fahrzeug wurde durch den Absturz beschädigt. Verletzte habe es dabei keine gegeben. Zudem sei unklar, warum die Drohne explodiert sei, berichtet die "Krone".

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Ermittlungen auch in Polen

Klar ist allerdings, dass das explosive Flugobjekt aus der Ukraine stammte. Kiew entschuldigte sich inzwischen auch bei Litauen. Als mögliche Ursachen für den Absturz mit Explosion wurden eine Fehlfunktion, Treibstoffmangel sowie ein Aufprall auf den Boden oder in Bäume genannt.

Der Vorfall führte auch zu Ermittlungen in Polen. Grund dafür ist, dass das Flugobjekt nicht von den Radargeräten des NATO-Staates erfasst worden sei. Als Gefahr wurde die Drohne nicht registriert, da sie aus dem Schengen-Raum kam.

red, 20.10.2026, 21:26
Weitere Storys