Der Ukraine-Krieg hat längst auch Russland erreicht. Auch in der Nacht auf Mittwoch kam es zu Angriffen. So kam es im russischen Schwarzmeerhafen Tuapse zu einem Brand in einem Terminal, berichtet "Krone" unter Berufung auf russische Behörden.
Auch ein Hochhaus und fünf Einfamilienhäuser seien beschädigt worden. Verletzte habe es hier nicht gegeben. Zudem sei das Feuer im Terminal rasch gelöscht worden. Anders sah die Lage in der südrussischen Hafenstadt Taganrog aus. Dort seien zwei Personen verletzt worden.
Aber auch auf der im Jahr 2014 von Russland annektierten Halbinsel Krim kam es zu nächtlichem Alarm. Demnach wurden über Sewastopol 20 Drohnen abgeschossen. Insgesamt konnten in der Nacht auf Mittwoch 140 Drohnen abgewehrt werden.
Besonders brisant: Bei den ukrainischen Angriffen seien neben den Drohnen auch Raketen von Typ Storm Shadow zum Einsatz gekommen. Diese werden von einem französisch-britischen Konsortium produziert.
Bereits in der Vergangenheit sorgten diese Raketen für Spannungen zwischen den beiden europäischen Ländern und Russland. Die Botschafter Großbritanniens und Frankreichs wurden aufgrund früherer Einsätze der Raketen einbestellt.
Unterdessen hatte aber auch Moskau seine Angriffe auf die Ukraine fortgesetzt. So wurden bei Attacken auf die Regionen Dnipropetrowsk und Saporischschja mindestens 21 Personen verletzt.