Am Samstagabend erfreuten sich unzählige Wiener und Touristen dem Lichterfest an der Alten Donau. Aufgrund des angekündigten Feuerwerks waren viele Familien anwesend, um das Spektakel mit den Kleinen erleben zu können. So auch Anita (Name von der Redaktion geändert), die gemeinsam mit ihren Kindern am Fest erschienen ist.
"Wir haben uns als Familie unglaublich auf das Event gefreut, und es war auch extrem viel los.", so die Mutter. Nachdem etwas Zeit vergangen ist, wurden die Kinder schon langsam durstig, also beschloss Anita, sich bei einem der Food-Trucks in die Warteschlange zu reihen.
"Ich zögerte kurz, weil die Schlange so lang war. Tatsächlich habe ich 1,5 Stunden gewartet, bis ich drangekommen bin." Doch die Dame war geduldig und nun endlich an der Reihe, für ihre Kinder Soda zu bestellen. Doch sie hat sich zu früh gefreut.
Als Anita beim Getränkestand Mineralwasser bestellen wollte, wurde ihre Bestellung abgelehnt. Das Sprudelwasser müsse für die Spritzer aufgespart werden, lautete die Erklärung. Daraufhin wurde die Mutter wütend und wies den Kellner darauf hin, dass sie über eine Stunde in der Reihe stand, weil ihre Kinder so durstig sind. Aber er blieb streng: Soda gibt es nicht.
"Ich habe mich wahnsinnig geärgert. Gerade bei den hohen Temperaturen halte ich es für gefährlich, wenn man nicht ausreichend trinken kann und dann wird einem das verweigert." Laut der Wienerin bot der Kellner der Dame anschließend "Kombucha" an, das lehnte Anita allerdings ab. "Welches Kind trinkt sowas?", äußerte sie entsetzt.
Nachdem die Wienerin mit dem Herrn an der Ausschank weiter diskutierte, bot er ihr schließlich "die letzten Apfelsäfte" an. "Die standen nicht einmal auf der Karte, aber immerhin besser als nichts", so die Wienerin im "Heute"-Talk. Für das nächste Lichterfest erhofft sich die Wienerin, dass die Food-Trucks dann besser organisiert sind.