Bei einem wienweiten Verkehrsschwerpunkt nahmen Polizisten der Landesverkehrsabteilung und Beamte der Stadtpolizeikommanden in der Nacht auf Mittwoch Fahrrad- und E-Scooter-Lenker ins Visier. Für einige kontrollierte Personen wurde es dabei teuer.
Von 19 bis 2 Uhr wurden insgesamt 155 Organmandate in der Höhe von 7.460 Euro eingehoben sowie 40 Anzeigen erstattet. Des Weiteren sprachen die Polizisten 24 Abmahnungen aus.
Bei E-Scooter-Lenkern wurde ein besonderes Augenmerk auf Verstöße wegen des Missachtens von Rotlicht, des Befahrens von Gehsteigen und Fußgängerzonen gelegt. Zudem wurden weitere Verkehrsübertretungen festgestellt.
Auch einige Radfahrer hielten sich nicht an geltende Verkehrsregeln. Allein wegen mangelhafter beziehungsweise nicht vorschriftsmäßiger Ausrüstung wurden 26 Organmandate ausgestellt. Weitere 23 Organmandate entfielen auf das Missachten von Rotlicht durch Radfahrer.
Auch die technische Beschaffenheit von E-Scootern wurde unter die Lupe genommen. So wurden bei drei Fahrzeugen Geschwindigkeiten von 60, 52 und 45 km/h festgestellt. Ein weiterer E-Scooter wies eine Leistung von 800 Watt auf.
Auch ein zulassungspflichtiges Moped der Klasse L1e-B wurde angezeigt. Seitens der Wiener Polizei wurden weitere Kontrollen angekündigt. Ziel sei es die Verkehrssicherheit zu erhöhen und gegen technisch manipulierte Fahrzeuge vorzugehen.