Alle kämpfen mit den Folgen der Teuerung. Auch die Wirte. Immer mehr verlangen jetzt Gebühren für Dienste, die früher kostenlos waren. In vielen Lokalen kostet Leitungswasser, eine Scheibe Zitrone oder auch das Schneiden einer Pizza extra.
Immer öfter muss man auch bezahlen, wenn man das übrig gebliebene Essen einpacken lässt. In einer Online-Kritik beschwert sich ein Gast eines beliebten Wiener Wirtshauses am Rande der Stadt. Die Frau fand auf der Rechnung eine zusätzliche Position über 4 Euro für das Einpacken. "Ist eine Frechheit", schreibt sie.
Auf Nachfrage bestätigt das Lokal gegenüber "Heute" die Gebühr.
Allerdings erklärt der Betreiber die Kosten gegenüber "Heute" ganz genau. Es ging in diesem Fall nicht um eine, sondern gleich um vier Hauptspeisen, die eingepackt wurden. Pro Gericht verlangt der Wirt einen Euro.
Die Begründung: "Uns kostet die Verpackung auch genug", erklärt man uns im Lokal.
Das Essen werde zunächst in eine PVC-Box gegeben. Diese werde anschließend mit einer Siegelfolie verschlossen und danach noch in ein Sackerl gepackt.
Für Box, Folie, Sackerl und den Aufwand wird deshalb der Aufschlag verrechnet.