Internationale Notlage

Ebola-Alarm! USA warnen vor Reisen in den Kongo

Die WHO hat wegen des Ebola-Ausbruchs in Afrika die internationale Notlage ausgerufen. Mehrere Länder warnen nun vor Reisen in die Region.
Newsdesk Heute
20.05.2026, 18:51
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Der Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo nimmt bedrohliche Ausmaße an. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat deshalb eine internationale Gesundheitsnotlage ausgerufen. Rund 250 Verdachtsfälle und etwa 80 Todesfälle wurden bislang vor allem in der Provinz Ituri im Nordosten des Landes registriert.

WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus zeigte sich "zutiefst besorgt" über das "Ausmaß und die Geschwindigkeit" der Ebola-Ausbreitung. Das Risiko einer Ausbreitung in die Nachbarstaaten gilt als erheblich. Alle zehn Nachbarländer der DR Kongo sollen nun in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt werden.

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Wie der "Spiegel" berichtet, haben die USA ihre Bürger nun vor Reisen in die Demokratische Republik Kongo gewarnt. Auch Deutschland hat für mehrere Provinzen eine Reisewarnung ausgesprochen. Deutsche Staatsangehörige in den Provinzen Nord- und Süd-Kivu werden zur Ausreise aufgefordert.

Infizierter US-Bürger kommt nach Deutschland

Ein US-amerikanischer Arzt, der sich im Kongo mit dem Ebolavirus infiziert hat, soll zur Behandlung nach Deutschland gebracht werden. Das bestätigte das deutsche Bundesgesundheitsministerium. Die US-Gesundheitsbehörde CDC begründet die Entscheidung mit der kürzeren Flugzeit und der deutschen Expertise bei der Behandlung von Ebola-Patienten.

Die WHO betonte jedoch, dass es sich bei der internationalen Notlage nicht um einen Pandemie-Alarm handele. Ziel sei es, die Nachbarländer in Alarmbereitschaft zu versetzen und die Unterstützung der internationalen Gemeinschaft zu mobilisieren.

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