Trotz Ansteckungsgefahr

Ebola-Patientin mit Spezialjet nach Europa gebracht

Eine mit Ebola infizierte Schweizerin wurde aus Nigeria ausgeflogen. Trotz Besserung könnte sie weiterhin ansteckend sein.
26.10.2026, 15:01
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Nach ihrer Ebola-Infektion in Uganda ist eine Schweizerin am Montag aus Nigeria ausgeflogen worden. Ein Spezialflugzeug brachte die Frau zurück in ihre Heimat. Ihr Zustand hat sich inzwischen deutlich gebessert, eine Ansteckungsgefahr besteht aber weiterhin.

Ebola-Patientin nach Zürich gebracht

Die Erkrankte war zuletzt in einer Privatklinik in Nigeria behandelt worden. Am Montagfrüh wurde sie mit einem Flugzeug der Schweizer Rettungsflugwacht Rega abgeholt. Um 13.29 Uhr setzte die Maschine laut Flightradar24 in Zürich auf.

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Nigerias Gesundheitsminister Muhammad Ali Pate genehmigte die Ausreise persönlich. "Ich bestätige, dass die Patientin heute früh mit meiner Zustimmung in die Schweiz ausgeflogen wurde", schrieb er auf X.

Die Frau sei mittlerweile stabil, bei Bewusstsein und ansprechbar. Auch ihre Laborwerte hätten sich deutlich verbessert. Da sie allerdings noch ansteckend sein könnte, galten für den Flug besonders strenge Sicherheitsvorschriften.

Ehemann zeigt keine Symptome

Bei der Patientin handelt es sich um die Ehefrau eines Mitarbeiters der Schweizer Botschaft in Abuja. Nach dem positiven Ebola-Befund am 20. Oktober wurde auch ihr Mann isoliert. Er flog am Montag ebenfalls zurück in die Schweiz und zeigt weiterhin keine Krankheitssymptome.

Behandlung unter strengen Schutzmaßnahmen

Das Universitätsspital Zürich bestätigte gegenüber Keystone-SDA die Aufnahme einer Person mit Ebola-Verdacht. Laut "Tages-Anzeiger" wird diese auf einer speziellen Isolierstation von geschultem Personal betreut.

Für andere Patienten und Mitarbeiter bestehe keine Gefahr. Das Schweizer Außenministerium kündigte für Montagnachmittag weitere Informationen an.

red, 26.10.2026, 15:01