Trotz Sturm ausgelaufen

Kreuzfahrt-Crash – Ermittler nehmen Kapitän ins Visier

Nach dem Crash der "Mein Schiff 3" mit zwei Frachtern laufen Ermittlungen. Nun steht jedoch auch der Kapitän des Kreuzfahrtschiffs im Fokus.
26.10.2026, 13:52
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Warum durfte die "Mein Schiff 3" trotz des heftigen Sturms den Hafen von Bremerhaven verlassen? Diese Frage beschäftigt nun die Ermittler. Nach Informationen von RTL wird nach der Kollision mit zwei Containerschiffen auch gegen Kapitän Jan Schubert ermittelt.

Kreuzfahrt nach wenigen Minuten vorbei

Am Sonntag gegen 17.30 Uhr legte das Schiff mit 2.428 Passagieren und 922 Besatzungsmitgliedern von der Columbuskaje ab. Ziel der Reise waren die Kanaren. Doch weit kam der Kreuzfahrtriese nicht.

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Beim Auslaufen wurde die "Mein Schiff 3" von Schleppern begleitet. Im Bereich der Stromkaje geriet das Schiff laut Polizei durch eine heftige Windböe außer Kontrolle und stieß mit zwei dort liegenden Containerschiffen zusammen.

Behörde verhängt Auslaufverbot

Die Kollision hinterließ beträchtliche Schäden. An einem der Frachter wurde die Backbordseite auf mehreren Metern aufgerissen, auch Containerführungen wurden verbogen. Beim Kreuzfahrtschiff wurden unter anderem Rettungsboote, Kräne und die Außenhaut beschädigt.

Trotz des heftigen Zusammenstoßes gab es keine Verletzten. Keines der drei Schiffe nahm Wasser auf.

Für alle beteiligten Schiffe wurde ein Auslaufverbot angeordnet. Die "Mein Schiff 3" musste wieder an der Columbuskaje anlegen. Die Wasserschutzpolizei untersucht nun die Hintergründe des Unfalls.

red, 26.10.2026, 13:52
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