Killer feuern 30 Schüsse ab

Tödlicher Anschlag lässt alten Mafia-Streit eskalieren

Blutiger Mafia-Anschlag in Süditalien! Ein hochrangiges Clanmitglied wurde verletzt, seine Partnerin getötet. Nun droht ein neuer Bandenkrieg.
26.10.2026, 13:51
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk

Ein tödlicher Mafia-Anschlag versetzt Süditalien in Alarmbereitschaft. In Kalabrien haben Unbekannte das Feuer auf den 64-jährigen Damiano Pepe eröffnet, der als führendes Mitglied eines mächtigen ’Ndrangheta-Clans gilt. Er wurde verletzt, seine 60-jährige Lebensgefährtin Silvana Sibarelli kam ums Leben. Die Behörden fürchten nun eine neue Gewaltwelle.

Rund 30 Schüsse abgefeuert

Der Angriff ereignete sich in der Nacht auf Samstag in Cassano allo Ionio in der Provinz Cosenza. Zwei mutmaßliche Auftragskiller sollen mit einer Kalaschnikow vom Typ AK-47 rund 30 Schüsse abgegeben haben.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Für die Ermittler deutet alles auf einen gezielten Anschlag auf Pepe hin. Brisant: Zwischen den einflussreichen Mafia-Clans Abbruzzese und Forastefano besteht seit Jahren eine Fehde. Nun wächst die Sorge, dass der Konflikt erneut eskaliert.

Schon Bruder wurde erschossen

Pepe kam erst 2019 nach 26 Jahren Haft frei. Er war wegen Mordes und Mitgliedschaft in einer Mafia-Organisation verurteilt worden. Während seiner Haft hatte sein Bruder Edoardo die Clanführung übernommen. Dieser wurde am 3. Oktober 2002 bei einem Überfall getötet. Ein weiteres hochrangiges Clanmitglied starb damals ebenfalls.

Der verletzte 64-Jährige steht derzeit im Krankenhaus von Cosenza unter Polizeischutz. Die Carabinieri haben ihn bereits einvernommen und versuchen nun, mithilfe von Überwachungsvideos die Täter und ihren Fluchtweg zu ermitteln.

Mafia kontrolliert Kokainhandel

Die aus Kalabrien stammende ’Ndrangheta gehört zu den mächtigsten kriminellen Organisationen Europas. Sie soll rund 7.000 Mitglieder in etwa 90 Clans zählen und gilt als führende Kraft im europäischen Kokainhandel. Auch Waffenhandel, Geldwäsche und Erpressung zählen zu ihren Einnahmequellen.

red, 26.10.2026, 13:51
Weitere Storys