Eklat in Südtirol

Österreich-Fahne gehisst – jetzt tobt wilder Streit

Rund 1.000 Schützen haben in Bozen in Südtirol eine Österreich-Fahne gehisst. Das sorgt nun für heftigen politischen Streit.
26.10.2026, 13:18
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk

Rot-weiß-rot mitten in Bozen! Rund 1.000 Südtiroler Schützen haben am Samstagabend mit einem Aufmarsch ihre Verbundenheit zu Österreich gezeigt. Die Aktion am Waltherplatz sorgt nun für heftige Kritik aus der italienischen Politik.

Anlässlich des österreichischen Nationalfeiertags veranstalteten die Schützen den "Großen Österreichischen Zapfenstreich". Wie das Portal "Stol.it" berichtet, zogen Teilnehmer aus ganz Südtirol mit einer großen Österreich-Fahne durch Bozen. Auf dem Waltherplatz wurde diese schließlich gehisst.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Unter den Anwesenden befanden sich auch Südtirols Landeshauptmann-Stellvertreterin Rosmarie Pamer (SVP), Alt-Landeshauptmann Luis Durnwalder (SVP) sowie der österreichische Generalkonsul in Mailand, Wolfgang Lukas Strohmayer.

Scharfe Kritik an Fahnen-Aktion

Schützen-Landeskommandant Christoph Schmid erklärte, mit der Veranstaltung solle die geschichtliche und kulturelle Verbindung zu Österreich zum Ausdruck gebracht werden.

Ganz anders sieht das Alessandro Urzi von der italienischen Regierungspartei Fratelli d’Italia (FdI). Der Südtiroler Abgeordnete wirft den Organisatoren vor, die Autonomie Südtirols und die zugrunde liegenden internationalen Vereinbarungen infrage zu stellen.

Politiker verteidigt Aufmarsch

Rückendeckung bekommen die Schützen von Sven Knoll von der oppositionellen Süd-Tiroler Freiheit. Er verteidigte den Aufmarsch und beschuldigte Urzi seinerseits, die historische Identität der Südtiroler anzugreifen.

red, 26.10.2026, 13:18
Mehr zum Thema