"Wäre lieber in St. Pölten"

Ehemaliger TV-Star prügelt sich plötzlich im Prater

Pascal Spalter musste am Freitag eine ordentliche Portion Missgunst einstecken. Dann flogen die Fäuste.
Heute Entertainment
06.06.2026, 11:30
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Wer dachte, ein TV-Star würde automatisch gefeiert werden, kennt die Wrestling-Welt schlecht.

Als Pascal Spalter, von seinen Fans gerne als "Held der Hauptstadt" bezeichnet, am Freitagabend die Arena beim "Prater Catchen" betrat, war die Stimmung nämlich sofort klar: Wien hatte keine Lust auf einen Berliner Helden.

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Schon beim Entrance wurde der ehemalige "GZSZ"- und "Berlin – Tag & Nacht"-Darsteller gnadenlos ausgebuht. Doch statt die Wogen zu glätten, griff Spalter zum Mikrofon – und zündete gleich die nächste Provokationsrakete.

Lieber wäre er heute in St. Pölten als in Wien, erklärte er den Zuschauern. Ein Satz, der ungefähr so gut ankam wie ein Rapid-Trikot im Austria-Sektor.

Binnen Sekunden verwandelte sich die Halle in einen einzigen Chor aus Pfiffen, Buhrufen und Schmähgesängen.

"Pascal Scheiße!" schallte durch die Arena

Im Ring wartete ausgerechnet ein Mann, den das Publikum verehrt: Mirko Panic, besser bekannt als Yugo, der selbst ernannte "King von Ottakring".

Während Yugo wie ein Rockstar gefeiert wurde, musste Spalter gegen einen akustischen Gegenwind kämpfen, der selbst einen Bundesliga-Schiedsrichter nervös gemacht hätte.

Immer wieder hallte es lautstark durch die Arena: "Pascal Scheiße! Pascal Scheiße!"

Für Wrestling-Fans war das natürlich Musik in den Ohren. Schließlich lebt das Geschäft von Helden und Bösewichten und Spalter hatte die Rolle des Bösewichts binnen weniger Minuten perfektioniert.

Wiener Publikum kocht – Pascal gewinnt trotzdem

Im Ring entwickelte sich anschließend ein harter Schlagabtausch. Die Fans peitschten ihren Ottakringer Lokalmatadoren nach vorne und hofften auf den großen Triumph.

Doch Wrestling schreibt bekanntlich seine eigenen Geschichten. Ausgerechnet der Mann, den gefühlt die gesamte Halle loswerden wollte, behielt am Ende die Oberhand.

Pascal Spalter setzte sich tatsächlich gegen Yugo durch und verließ die Arena als Sieger. Die Wiener Fans konnten es kaum fassen.

Vom Soap-Star zum Wrestling-Schurken

Für Spalter ist Wrestling übrigens kein Neuland. Der Berliner war bereits in seiner Zeit bei "Berlin – Tag & Nacht" mit dem Thema in Berührung gekommen und ist seit Jahren begeisterter Wrestler.

Am Freitag bewies er jedenfalls, dass er eine der wichtigsten Regeln des Sports verstanden hat: Man muss nicht geliebt werden, um erfolgreich zu sein. Manchmal reicht es völlig, wenn einen alle hassen.

Und wenn die Halle minutenlang "Pascal Scheiße" singt, hat man als Wrestling-Bösewicht vermutlich alles richtig gemacht.

{title && {title} } red, {title && {title} } 06.06.2026, 11:30
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