Ostern feiern wir in zweieinhalb Wochen. Wer sich schon jetzt mit Eiern zum Bemalen eindecken will, wird in manchen Shops vertröstet. In einigen Supermärkten bleiben die Eier-Regale teilweise leer. Die heimischen Produzenten kommen mit der Nachfrage nicht mehr nach.
Ein Faktor ist zwar die Vogelgrippe im Ausland, doch das allein erklärt die Situation nicht. "Durch Corona und die Teuerung sind die letzten drei, vier Jahre keine Stallungen gebaut worden. Und das fällt uns jetzt auf den Kopf", sagt Bio-Bauer Johannes Karner aus der Oststeiermark im ORF.
Die Branche sei auf langsames Wachstum angewiesen. Genau das habe zuletzt gefehlt. Jetzt zeigt sich die Folge: zu wenig Kapazitäten für die stark gestiegene Nachfrage.
Karner hält auf seinem Hof rund 12.000 Hühner. Täglich liefert er etwa 9.000 Bio-Eier in den Handel – aktuell zu höheren Preisen. "Wir haben endlich stabile Preise, was wir notwendig brauchen für die Produktion. Und wenn die Ware gefragt ist, ist das natürlich lustiger, als wie wenn die Ware ansteht", erklärt der Landwirt im ORF.
In manchen Geschäften werden Eier bereits regional verteilt oder sogar rationiert. Dennoch gibt es eine Entwarnung für die nächsten Wochen.
"Bitte keine Hamsterkäufe, weil dann haben wir das, was wir bei Corona gesehen haben. Es wird genug Eier geben für jeden. Aber natürlich ist es diesmal knapper."