Was wie ein Krimi klingt, ist in Österreich Realität: Eine Buchhalterin (47) soll ihren eigenen Arbeitgeber über Jahre hinweg abkassiert haben – und das offenbar völlig unbemerkt.
Die Frau arbeitete für eine Hotel- und Beherbergungskette und soll zwischen April 2024 und März 2026 immer wieder Geld von Firmenkonten abgezweigt haben. Sie nutzte ihre Position eiskalt aus: Mit gezielten Manipulationen in der Buchhaltung konnte sie die fehlenden Beträge lange verstecken.
Der Coup flog erst auf, als Prüfer bei einer Bilanz stutzig wurden. Eine einzelne, ungewöhnliche Buchung ließ die Alarmglocken schrillen. Danach ging alles ganz schnell: Sämtliche Konten der Hotelkette wurden durchleuchtet – und der ganze Schwindel kam ans Licht. Die Folge: Anzeige bei der Polizei.
Am 7. März wurde die 47-Jährige schließlich festgenommen, wie der "ORF" berichtet. Bei den Einvernahmen zeigte sie sich geständig: Sie habe Firmengelder auf ihre eigenen Konten umgeleitet.
Es geht laut Polizei um eine mittlere sechsstellige Summe.
Für die Grazerin endete der Betrug hinter Gittern: Sie wurde in die Justizanstalt Graz-Jakomini eingeliefert. Die Ermittlungen laufen weiter.