Gemeinde sucht Zeugen

"Ein Wahnsinn": Vandalen werfen Bänke von Aussichtsturm

Unbekannte wüteten am Aussichtsturm in Haag am Hausruck: Blitzableiter wurden verbogen, Bänke vom Turm geworfen und das Turmbuch-Kästchen zerstört.
Oberösterreich Heute
25.06.2026, 15:47
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Mit brachialer Gewalt randalierten Vandalen in der Nacht auf Sonntag am Aussichtsturm in Haag am Hausruck (Bez. Grieskirchen). Das Ausmaß der Zerstörung ist erheblich – nun bittet die Marktgemeinde gemeinsam mit der Polizei um Hinweise aus der Bevölkerung.

"Mutwillig zerstört"

Laut der Marktgemeinde wurde der Aussichtsturm in der Nacht von Samstag auf Sonntag Ziel eines massiven Vandalenakts. "Dabei wurden die Blitzableiter verbogen, die beiden Sitzbänke aus ihren Verankerungen gerissen und vom Turm geworfen, sowie das Kästchen für das Turmbuch mutwillig zerstört", heißt es in dem Facebook-Posting.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Der Vorfall wurde bereits bei der Polizei angezeigt. Jetzt hoffen die Verantwortlichen auf Zeugen: "Wer in der Nacht von Samstag auf Sonntag verdächtige Beobachtungen im Bereich des Aussichtsturms gemacht hat oder Hinweise zu den Tätern geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizei oder am Marktgemeindeamt zu melden."

Fassungslos zeigt sich die Gemeinde auch über das Motiv hinter der Tat: "Besonders betroffen macht uns die Frage, warum Menschen Einrichtungen beschädigen, die mit großem finanziellem Aufwand errichtet und von der Allgemeinheit erhalten werden."

Auch in den Facebook-Kommentaren ist die Empörung groß. Eine Userin schreibt: "Vom Turm geworfen! Ein Wahnsinn! Da hätte auch wer getroffen werden können" und trifft damit den Tenor. "Geht für mich über Sachbeschädigung hinaus ...", heißt es weiter.

Gemeinde appelliert an Bevölkerung

Zum Abschluss richtet die Marktgemeinde einen eindringlichen Appell an die Bevölkerung. "Derartige Taten treffen letztlich nicht die Gemeinde als Institution, sondern die gesamte Bevölkerung, die diese Anlagen nutzt und finanziert." Man hoffe nun auf eine rasche Aufklärung und bedanke sich "für jede hilfreiche Information".

{title && {title} } red, {title && {title} } 25.06.2026, 15:47
Jetzt E-Paper lesen