"Wie früher ein Mittagessen"

Eine Dose Red Bull kostet an Raststation schon 6 Euro

Ein Familienvater aus Linz staunte nicht schlecht: Bei einem Stopp im Landzeit Steinhäusl sollte er für eine Dose Red Bull satte 6 Euro zahlen.
Oberösterreich Heute
27.03.2026, 12:13
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Als wären Autofahrer durch die horrenden Spritpreise nicht ohnehin schon finanziell genug gefordert: Ein Familienvater aus Linz legte kürzlich auf der Westautobahn bei der Raststation Steinhäusl nahe Wien eine Pause ein. Im Landzeit-Restaurant wollte er sich kurz die Füße vertreten und schlenderte durch den Selbstbedienungsbereich.

Dann der Schock: Für eine einzelne Dose Red Bull aus der Kühltruhe werden dort 6 Euro verlangt. "Ich hab zweimal hinschauen müssen", schildert der Mann. Der Blick in die Vergangenheit zeigt, wie stark sich die Kosten entwickelt haben: Noch vor wenigen Jahren bekam man um diesen Betrag ein einfaches Mittagessen.

Immer wieder Kritik an Preisen

Kein Einzelfall. Bereits im Sommer sorgte ein ähnlicher Fall für Aufregung. Ein Wiener Familienvater stoppte damals auf der Heimreise beim Landzeit in Mondsee und zahlte für ein kleines Mineralwasser 6,25 Euro. "Frechheit, Abzocke!", ärgerte er sich. Auch die Speisen hatten es in sich: Ein Schinken-Käse-Toast kostete über 10 Euro, eine einfache Schokoladentafel fast 6 Euro.

Viele Reisende fühlen sich an der Autobahn zunehmend zur Kasse gebeten. Gerade Familien trifft das hart, wenn bei einer Pause gleich mehrere Getränke oder Snacks zusammenkommen. Der spontane Zwischenstopp wird so schnell zum teuren Vergnügen.

So rechtfertigt Landzeit hohe Preise

Landzeit selbst verweist auf die besonderen Rahmenbedingungen. Man habe ganzjährige Öffnungszeiten, müsse für Standorte und Infrastruktur bezahlen und auch Abgaben leisten. "Das hat damit zu tun, dass wir vorgegebene Öffnungszeiten haben, auch an die ASFINAG zahlen müssen, die Infrastruktur bereitstellen und 365 Tage pro Jahr offen halten müssen – daraus ergibt sich die Preiskalkulation", hieß es bereits in einer früheren Stellungnahme zu hohen Preisen.

{title && {title} } red, {title && {title} } 27.03.2026, 12:13
Weitere Storys
Jetzt E-Paper lesen