Beierl kämpft um ihren Start bei den Olympischen Winterspielen. Nur eine Woche nach ihrer Fuß-OP saß sie am Mittwoch schon wieder in ihrem Schlitten, absolvierte die ersten Testfahrten des Olympia-Eiskanals. Mit einem sitzenden Start – eine noch erlaubte Ausnahme.
Die 32-Jährige absolvierte in ihrem Monobob zwei Trainingsläufe. Sie wurde noch von ihren Betreuern angeschoben. Beim Start der regulären Trainingsläufe ab 12. Februar ist dies dann nicht mehr möglich. "Ich wollte diese Trainingsfahrten auf keinen Fall verpassen, wollte diese beiden Läufe einfach haben – zum Üben und für den Kopf. Gerade im freien Training ist das noch erlaubt, und für mich war es einfach wichtig, die Bahn zu spüren und ein Gefühl für die Gegebenheiten zu bekommen – auch wenn ich noch nicht normal starten kann", meinte die Niederösterreicherin.
Ihren gerade erst operierten Fuß hatte die 32-Jährige sorgfältig getapt. "Der Knochen hält, es sind kaum Schmerzen da. Aber der Kopf lässt mich noch nicht voll draufsteigen", erklärte Beierl dann nach dem Training. Sie habe aber noch einige Tage Zeit, wird am Donnerstag noch zwei Trainingsläufe bestreiten – dann wieder mit etwas "Starthilfe" der Betreuer.
Beierl war in der vergangenen Woche noch am Montag bei der offiziellen Olympia-Einkleidung dabei, verletzte sich am Dienstag aber am Fuß, stürzte beim Krafttraining von einem Medizinball. "Ich bin blöd am Fußrist gelandet. Beim fünften Mittelfußknochen ist das Köpfchen weggebrochen", sagte sie. Schnell folgte die OP. Die Nähte werden nun am Donnerstag entfernt. Danach steht die Therapie auf dem Programm.