Kurioses Tankverbot

Einsätze abgebrochen! Polizei darf nicht mehr tanken

Kuriose Situation in Italien! Weil das Spritbudget aufgebraucht war, durften Polizisten nicht mehr tanken. Einige mussten Fahrten abbrechen.
01.11.2026, 09:42
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Ausgerechnet der Polizei geht der Sprit aus! In der italienischen Stadt Pordenone, unweit der österreichischen Grenze, sorgte eine ungewöhnliche Anordnung für Aufsehen. Weil die Stadt ihr monatliches Treibstoffbudget bereits vorzeitig aufgebraucht hatte, durften Dienstfahrzeuge vorübergehend nicht mehr auf Gemeindekosten betankt werden.

Für einige Polizisten hatte das unmittelbare Folgen: Sie mussten ihre Streifenfahrten früher als geplant beenden.

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10.000 Euro für Sprit reichen nicht mehr

Die rund 52.000 Einwohner zählende Stadt in der Region Friaul-Julisch Venetien verfügt normalerweise über ein monatliches Treibstoffbudget von 10.000 Euro.

Doch im Oktober war das Geld erstmals bereits vor dem Monatsende vollständig verbraucht, wie die italienische Zeitung "Il Gazzettino" berichtete.

Die Stadtverwaltung zog daraufhin die Konsequenzen und verhängte einen vorübergehenden Tankstopp für kommunale Dienstfahrzeuge. Bis Anfang November durfte auf Kosten der Gemeinde kein neuer Treibstoff mehr getankt werden.

Von der Maßnahme waren nicht nur die Fahrzeuge der örtlichen Polizei betroffen. Auch die städtischen Bestattungsdienste mussten sich an die Vorgabe halten.

Polizisten müssen Streifenfahrten abbrechen

Besonders unangenehm wurde die Situation für jene Beamten, deren Dienstautos nur noch wenig Sprit im Tank hatten.

Einige Polizisten sahen sich gezwungen, ihre Fahrten vorzeitig zu beenden. Andere standen an der Tankstelle vor einem unerwarteten Problem: Ihre dienstlichen Tankkarten konnten nicht mehr zur Bezahlung verwendet werden.

Als wesentlicher Grund für die finanzielle Misere gelten die gestiegenen Treibstoffpreise. Das vorgesehene Monatsbudget reichte dadurch nicht mehr aus.

Tankverbot ausgerechnet vor Halloween

Für zusätzlichen Wirbel sorgte der Zeitpunkt der Anordnung. Kurz vor Halloween waren in Pordenone verstärkte Polizeikontrollen im Zusammenhang mit den Feierlichkeiten geplant. Die politische Opposition nahm den Engpass zum Anlass, die Stadtverwaltung zu kritisieren.

Im Rathaus versuchte man hingegen, die Situation zu beruhigen. Die Sicherheit der Bevölkerung sei nicht in Gefahr. Es stünden weiterhin genügend einsatzbereite Polizeifahrzeuge zur Verfügung, um den Dienst aufrechtzuerhalten.

Ab November wieder Geld für Sprit

Lange dürfte der ungewöhnliche Tankstopp allerdings nicht gedauert haben. Mit Beginn des neuen Monats stehen der Stadt wieder frische Budgetmittel zur Verfügung. Damit sollten die betroffenen Dienstfahrzeuge ab November wieder regulär betankt werden können.

Für die Polizisten in Pordenone dürfte damit auch das kuriose Problem, wegen eines leeren Tanks ihre Streifenfahrt abbrechen zu müssen, vorerst erledigt sein.

wil, 01.11.2026, 09:42
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