Windchill macht’s frisch

Eisige Böen – So niedrig ist die gefühlte Temperatur

Minus 4 Grad sagt der Thermometer Dienstagmittag in Wien. Doch aufgrund der Windböen fühlt es sich noch viel kälter an. Ein Experte erklärt.
Wien Heute
20.01.2026, 12:45
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Die kälteste Nacht des bisherigen Winters wurde in der Nacht auf Montag registriert – und zwar in Liebenau/Gugu, einem kleinen Ort an der Grenze zwischen Mühl- und Waldviertel: Dort zeigte das Thermometer eisige -17,2 Grad. Auch inneralpin, etwa in Zell am See, sanken die Temperaturen stellenweise auf -10 Grad.

Windchill lässt dich zittern

In Wien war es mit rund -6 Grad vergleichsweise zwar mild, doch der eisige Südostwind lässt es deutlich kälter wirken. "Die gefühlte Temperatur liegt tagsüber oft zwischen -5 und -10 Grad", heißt es vom Ubimet-Experten Christoph Matella. Durch Böen, die zum Teil bis zu 50 km/h erreichen, liegt der sogenannte Windchill aber bei bis zu Minus 15 Grad!

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Dauerfrost bleibt in den kommenden Tagen ein Dauerthema – besonders im Osten und Südosten sowie im Donauraum. Die Höchstwerte kommen kaum über -5 bis 0 Grad hinaus, in den Nächten sind inneralpin und im Waldviertel sogar wieder Tiefstwerte bis zu -20 Grad möglich.

So geht’s mit Schnee weiter

Schneefans müssen sich allerdings gedulden: Schnee ist vorerst keiner in Sicht. "Unter Hochdruckeinfluss bleibt es trocken, in den Niederungen oft nebelig und kalt", so die Wetterexperten. In mittleren Höhenlagen und im Westen wird es hingegen milder.

Wie das Wetter in den Semesterferien wird, ist noch offen – die Prognosen deuten ab dem Wochenende auf unbeständigeres Wetter hin.

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