"Geht bei uns einfach nicht"

Ekel-Alarm in Linz – Fleischlieferung sorgt für Wirbel

Wirbel um Zustände auf der südlichen Linzer Landstraße: Nach einer ekelerregenden Warenanlieferung werden jetzt Konsequenzen gefordert.
Oberösterreich Heute
25.02.2026, 04:00
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Auf der südlichen Landstraße in Linz kocht die Debatte wieder hoch: Eine unappetitliche Warenanlieferung sorgt für Aufregung – und heizt die politische Diskussion rund um die Einkaufsstraße erneut an.

Fleischanlieferung sorgt für Kritik

Seit Jahren wird über den problematischen südlichen Abschnitt der Flaniermeile diskutiert. Leerstände, mangelnde Aufenthaltsqualität und wiederkehrende Beschwerden über einzelne Geschäfte prägen das Bild.

Scharfe Kritik an einer unappetitlichen Fleischanlieferung kommt jetzt von Vizebürgermeister Martin Hajart (ÖVP): "Dass man unverpacktes Fleisch ohne Kühlkette, ohne Handschuhe auf der Landstraße herumwirft, das geht bei uns in Österreich und in Linz auf der Landstraße einfach nicht", sagt er gegenüber "Heute". "Das ist unwürdig."

Er betont, seine Forderung richte sich an alle Geschäftstreibenden – "ob zugewandert oder nicht". Die Lebensmittelaufsicht müsse hier einschreiten. Im Gesundheitsbereich sieht Hajart klaren Handlungsbedarf beim zuständigen Stadtrat Michael Raml (FPÖ): Er "muss tätig werden".

Herumliegende Kartonagen sorgen auf der Landstraße zusätzlich für Ärger.
zVg

"Ist einer Landstraße nicht würdig"

Auch herumliegende Kartonagen und Verpackungsmaterial sorgen für Kritik: "Das gehört geändert, das ist einer Landstraße nicht würdig", sagt Hajart. Hier sei wiederum die Linz AG mit Vorstand und SP-Stadtrat Thomas Gegenhuber gefragt. "Das sind ja nur die Basics", so der Vizebürgermeister. Für Hajart ist der Vorfall symptomatisch für größere Versäumnisse. Auch der Leerstandsmanager müsse "in die Gänge kommen", es hapere "an einigem".

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