Auch Parolen gerufen

Eklat auf der Wiesn – Mann zeigt in Festzelt Hitlergruß

Mit 7,4 Millionen Besuchern stellt das Oktoberfest einen neuen Rekord auf. Für Aufsehen sorgten zwei Männer mit nationalsozialistischen Parolen.
Newsdesk Heute
04.10.2026, 16:07
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Das Münchner Oktoberfest ist mit einem neuen Besucherrekord zu Ende gegangen. 7,4 Millionen Menschen strömten heuer auf die Wiesn – mehr als jemals zuvor. Überschattet wurde das Volksfest unter anderem von zwei Vorfällen mit nationalsozialistischen Parolen.

Der bisherige Höchstwert aus dem Jahr 2023 lag bei 7,2 Millionen Gästen. Nun wurde diese Marke übertroffen. "Damit ist die Wiesn 2026 die bislang meistbesuchte in ihrer langen Geschichte", sagte Wiesn-Chef Christian Scharpf (SPD).

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Zwei Männer geraten ins Visier der Polizei

Für Polizeieinsätze sorgten unterdessen zwei voneinander unabhängige Vorfälle, die sich innerhalb von nur rund 25 Minuten ereigneten. In beiden Fällen sollen Männer lautstark Ausrufe mit Bezug zum Nationalsozialismus getätigt haben.

Zunächst fiel laut Ermittlern ein 44-Jähriger aus dem Landkreis Oberallgäu in einem Festzelt auf. Er soll mehrfach entsprechende Parolen gerufen und später auch eine dazugehörige Grußgeste gezeigt haben. Zeugen verständigten den Sicherheitsdienst, der die Polizei einschaltete.

Der Mann wurde vorläufig festgenommen und zur Wiesnwache gebracht. Danach erhielt er einen Platzverweis.

Zweiter Vorfall nur 25 Minuten später

Rund 25 Minuten später wurde die Polizei erneut alarmiert. Ein 28-Jähriger aus Niedersachsen soll auf dem Festgelände gegenüber mehreren unbeteiligten Personen ebenfalls lautstark Ausrufe mit Bezug zum Nationalsozialismus getätigt haben.

Der Sicherheitsdienst informierte die Beamten. Gegen den 28-Jährigen wurde wegen des Verdachts des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen Anzeige erstattet.

red,04.10.2026, 16:07