Polizei-Einsatz in Favoriten

Eltern prügeln sich bei Kinder-Fußballturnier in Wien

Bei einem Fußballturnier für Sieben- und Achtjährige sollen rund 50 Erwachsene aufeinander losgegangen sein. Die Polizei musste anrücken.
27.10.2026, 21:51
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Eklat am Nationalfeiertag in Wien-Favoriten! Bei strahlendem Sonnenschein nutzten zahlreiche Wiener den Nationalfeiertag, um mit ihren Kindern den Nachmittag am Fußballplatz zu verbringen. Doch auf der Sportanlage des SV Wienerberg in Wien-Favoriten eskalierte am Montagnachmittag die Situation völlig.

Ausgerechnet bei einem U9-Turnier, bei dem sieben- und achtjährige Kinder auf dem Rasen standen, kam es zu einer handfesten Auseinandersetzung unter den Erwachsenen.

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Die Polizei zeigte die Streithähne wegen Körperverletzung an.
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Rund 50 Eltern an Schlägerei beteiligt

Laut Augenzeugen sollen rund 50 Personen, bei denen es sich um Eltern der Nachwuchskicker gehandelt haben dürfte, in die Massenschlägerei verwickelt gewesen sein.

Statt ihre Kinder vom Spielfeldrand anzufeuern, gingen Erwachsene offenbar aufeinander los. Was den Streit ausgelöst hat und wie es zu der Eskalation kommen konnte, ist derzeit noch unklar.

Vier Polizeiwagen und Rettung im Einsatz

Die Situation geriet derart außer Kontrolle, dass die Einsatzkräfte alarmiert werden mussten. Laut ersten Informationen rückten vier gleich vier Streifenwagen samt Rettung zur Sportanlage in Favoriten aus.

Wie Polizeisprecher Markus Dittrich gegenüber "Heute" erklärt, gerieten am Montag gegen 15.15 Uhr während des Fußballspiels zunächst zwei Männer aneinander. Ein 38-jähriger Türke und ein 32-jähriger Österreicher sollen dabei handgreiflich geworden sein. Rund 20 Personen gingen dazwischen und trennten die beiden Streithähne.

Die Polizei zeigte beide Männer wegen des Verdachts der gegenseitigen Körperverletzung an. Sichtbare Verletzungen konnten die Beamten nicht feststellen. Eine Versorgung durch die Rettung lehnten beide Beteiligten ab.

Für die jungen Fußballer hatte der Vorfall bittere Konsequenzen: Das U9-Turnier musste vorzeitig abgebrochen werden.

zdz, 27.10.2026, 21:51