Die britische Schauspielerin Emilia Clarke (39) steht kurz vor ihrem 40. Geburtstag und blickt mit gemischten Gefühlen auf die Zukunft. Besonders der Umgang mit älteren Schauspielerinnen in der Filmindustrie beschäftigt den "Game of Thrones"-Star.
"Ja, und das raubt mir den Schlaf", sagt Clarke über die fehlenden Rollen für Frauen in ihren 50ern und 60ern. "Ich versuche herauszufinden, wie ich mein Selbstwertgefühl nicht an die Erwartungen oder Ansichten anderer knüpfe. Und das ist wirklich schwer."
Auch mit den Schönheitsidealen auf Social Media geht die 39-Jährige hart ins Gericht, berichtet "Bunte". "Ihr wollt, dass wir alle gleich aussehen? Ihr wollt einfach eine Bevölkerung mit demselben Gesicht und demselben Körper? Kommt schon, wir sind Menschen! Wir werden uns verändern."
Clarke gibt zu, dass sie sich beim Vergleichen mit anderen ertappen muss. "Der Schlüssel zum absoluten Unglück ist der Vergleich. Ich sage nicht, dass ich das nicht mache, aber ich versuche, mich dabei zu ertappen und Stärke in dem zu finden, was ich bin."
Statt Selbstliebe setzt die Britin auf Selbstakzeptanz: "Na ja, Selbstakzeptanz. Manche Menschen tun sich schwer damit, bis zur Liebe zu kommen." Gefragt nach ihrem eigenen Stand lacht sie: "Mir geht es ganz gut! Ich bin auf dem Weg!"
Clarke kämpft nicht nur mit dem Älterwerden. 2011 und 2013 erlitt sie zwei lebensbedrohliche Hirnaneurysmen, 2016 verlor sie ihren Vater Peter durch Krebs. Trotz allem blickt sie nach vorne – auch wenn sie zugibt, "auf ungesunde Weise besessen" von der Zukunft zu sein.