Klimaschutz

Energiesparen zu Weihnachten – so geht’s!

An den Feiertagen steigt der Energieverbrauch in vielen Haushalten an. Fünf Tipps, damit das Energiesparen auch zu Weihnachten gelingt.

Lydia Matzka-Saboi
Speziell zu Weihnachten steigt der Energieverbrauch in vielen Haushalten an.
Speziell zu Weihnachten steigt der Energieverbrauch in vielen Haushalten an.
Getty Images/iStockphoto

Grundsätzlich ist die Weihnachts- und Winterzeit eine energiereiche Zeit. Das hat auch mit der generellen Beleuchtung zu tun, weil die Tage kürzer sind und entsprechend öfter und früher das Licht eingeschaltet wird. Der Dezember ist der dunkelste Monat des Jahres. Dazu kommt aber auch Festtags-Beleuchtung, mehr Zeit zuhause und höherer Einsatz von elektronischen Geräten, Kochen und Backen sowie Unterhaltungselektronik.

Damit steigt der Energieverbrauch speziell in der Weihnachtszeit im einzelnen Haushalt zum Teil deutlich an. Die meisten Menschen wollen heuer spar- und achtsamer mit Energie umgehen als in den vergangenen Jahren. Wien Energie hat deshalb fünf Tipps für energiesparsame Weihnachtsfeiertage gesammelt:

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So gelingt Energiesparen zu Weihnachten

Mit LED-Lampen nicht übertreiben: Mittlerweile weiß jeder, dass LED-Leuchtmittel im Verbrauch wesentlich günstiger sind als die althergebrachte Technik. Dieses Wissen, günstige Angebote und technische Spielereien führen jedoch oft dazu, dass umso mehr Leuchtmittel angebracht werden. Die Menge an betriebenen LEDs macht das prinzipielle Einsparungspotential oft zunichte und lässt den Energieverbrauch entgegen der Erwartung vieler steigen.

Standby-Modus umgehen: Gilt natürlich auch zu Weihnachten. Christbaum & Co. müssen nicht den ganzen Tag leuchten! Mit einer Steckerleiste mit Schalter kann hier leicht Abhilfe geschaffen werden.

Spielkonsole als Stromfresser: Bei Unterhaltungselektronik gibt es oft drastische Unterschiede im Stromverbrauch. So hat die PlayStation 3 im laufenden Betrieb etwa den sechsfachen Verbrauch von einer PlayStation 2. Auch Radiohören am Fernseher ist ein Stromfresser: Häufig werden Großbild-Flat-TVs als Radios genutzt. Es sind Einsparungen von rund 59 kWh möglich, wenn aufs Radiohören via TV verzichtet wird.

Energieeffizientes Keksebacken: Beim weihnachtlichen Kekse backen empfiehlt sich die Verwendung von Heißluft anstelle von Ober- und Unterhitze. Durch den Heißluftbetrieb kann sich die Wärme im gesamten Backraum optimal verteilen und es können mehrere Backbleche gleichzeitig verwendet werden. Ein weiterer Vorteil beim Backen mit Heißluftbetrieb ist, dass die Backtemperatur um 20 Grad niedriger eingestellt werden kann. Wichtig für ein energiesparendes Backen ist es, das Backrohr während der Backzeit nicht ständig zu öffnen, da bei jedem Öffnen wertvolle Wärme verloren geht.

Richtiges Heizen ist Einstellungssache: Dieser Tipp gilt natürlich auch zu Weihnachten. Die Wohlfühltemperatur bewegt sich bei den meisten Menschen zwischen 20 und 22 Grad Celsius. Wer die Raumtemperatur nur um ein Grad Celsius senkt, spart sechs Prozent Heizenergie. Diese geringfügige Anpassung zeigt, wie wichtig die richtige Einstellung beim Heizen ist. In Zeiten, wo die Wohnung nicht genutzt wird, kann die Raumtemperatur um mindestens drei Grad Celsius abgesenkt werden.

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