Rückführungszentrum in Afrika

Enthüllt! Hier plant Österreich neues Asyl-Zentrum

Österreich verhandelt gemeinsam mit vier weiteren EU-Staaten über ein Rückführungszentrum für abgelehnte Asylwerber in Uganda.
Newsdesk Heute
13.08.2026, 07:03
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Bis zu 10.000 abgelehnte Asylwerber könnten künftig in einem Rückführungszentrum in Uganda untergebracht werden. Österreich führt laut griechischen Medien gemeinsam mit Deutschland, den Niederlanden, Dänemark und Griechenland fortgeschrittene Gespräche über das Projekt. Die Anlage könnte 2027 als Pilotprojekt starten.

Das berichtet die griechische Zeitung "Kathimerini" unter Berufung auf diplomatische Quellen. Am 4. September sollen die zuständigen Minister der fünf Länder in Kopenhagen über den Stand der Verhandlungen beraten. Vor einem möglichen Abkommen sollen technische Expertenteams nach Afrika reisen und offene Details klären.

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In dem Zentrum sollen Migranten untergebracht werden, deren Asylanträge in EU-Staaten bereits abgelehnt wurden. Von Uganda aus soll ihre Rückkehr in die Herkunftsländer organisiert werden. Laut Bericht gehen die Überlegungen auch davon aus, dass ein Teil der Betroffenen eine freiwillige Heimreise einem längeren Aufenthalt in Uganda vorziehen könnte. Wie die Rückführungen konkret organisiert werden und welche rechtlichen Bedingungen gelten, ist noch Gegenstand der Gespräche.

Auch Ruanda wird geprüft

Als Alternative zu Uganda ist laut "Kathimerini" Ruanda im Gespräch. Auch Kenia wurde geprüft, dürfte inzwischen aber aus den Verhandlungen ausgeschieden sein. Ob es tatsächlich zu einem Abkommen mit Uganda kommt, ist noch offen.

Die Pläne sind Teil der Bemühungen mehrerer EU-Staaten, Rückführungen abgelehnter Asylwerber zu beschleunigen und dafür Modelle außerhalb der EU zu entwickeln. Auch Italien will das sogenannte Albanien-Modell auf europäischer Ebene ausweiten und schlägt Rückführungszentren für irreguläre Migranten in sicheren Drittstaaten vor. Ministerpräsidentin Giorgia Meloni führt darüber Gespräche mit ihren EU-Partnern.

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