Brisanter Bericht

Enthüllt! Moskau soll Sebastian Kurz gestürzt haben

Ein Geheimbericht bringt brisante Vorwürfe ans Licht. Moskau soll gemeinsam mit Jan Marsalek den Sturz von Sebastian Kurz eingefädelt haben.
07.11.2026, 18:50
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Im Jahr 2021 trat Sebastian Kurz nach Korruptionsvorwürfen als Bundeskanzler zurück. Nun sorgt ein Geheimbericht aus Großbritannien für Wirbel. Demnach soll Moskau seine Finger im Spiel gehabt haben. Darüber berichtet die britische Tageszeitung "The Telegraph".

Demnach würden dem Medium Dokumente vorliegen, worin der russische Geheimdienstchef Orlin Roussev behauptet, dass er bei einem Sturz von Kurz als Bundeskanzler beteiligt gewesen sein soll. Auch ein anderer bekannter Name taucht in der Causa auf.

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"Erfolgreich gestürzt"

Dabei handelt es sich um den ehemaligen Wirecard-Manager Jan Marsalek. Dieser befindet sich zurzeit auf der Flucht. Auch Marsalek soll an der Operation beteiligt gewesen sein. So soll Kurz "erfolgreich gestürzt" worden sein.

Der "Telegraph" zitiert dabei aus geheimen Ermittlungsakten. In ihnen seien Nachrichten enthalten, die an Roussev geschickt wurden. Der Geheimdienstchef wurde in Großbritannien bereits wegen Spionage verurteilt und befindet sich dort in Haft.

Briten-Politiker: "Besorgniserregend"

Unklar bleibt, ob die Geschichte tatsächlich authentisch ist. Sollte sich der Bericht als wahr herausstellen, sei es ein klarer Beweis dafür, dass Moskau sich direkt in die politische Führung eines EU-Staates eingemischt habe, schreibt die Zeitung.

Jedenfalls kommen in dem Bericht britische Abgeordnete zu Wort. Diese würden die Vorwürfe sehr ernst nehmen und als "besorgniserregend" empfinden. Demnach versuche der Kreml schon lange europäische Regierungen zu destabilisieren.

Seitens der Polizei wurden im Zuge der Verhaftung von Roussev Hunderttausende Nachrichten beschlagnahmt. Sie sollen detaillierte Informationen über Operationen enthalten, die von britischem Boden aus geplant wurden.

Kurz kommentiert Bericht nicht

Auch österreichische Behörden hätten einen Teil der Informationen erhalten. Es sollte untersucht werden, ob eigene Nachrichtendienst-Mitarbeiter Informationen an Marsalek und die Russen weitergegeben haben.

Kurz selbst wollte den Bericht nicht kommentieren. Quellen aus dem Umfeld des ehemaligen Bundeskanzlers sagten, er habe stets geglaubt, dass die Vorwürfe gegen ihn politisch motiviert seien, und sei schockiert gewesen, als er erfuhr, dass sie möglicherweise mit Russland in Verbindung stehen könnten, hieß es in dem Bericht.

red, Akt. 07.11.2026, 18:53, 07.11.2026, 18:50
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