Aussie voller Tatendrang

Er hofft auf ein Happy End: Jack vier Jahre im Tierheim

Seit über vier Jahren wartet Aussie-Rüde Jack im Tierheim. Warum er kein Zuhause findet – obwohl er alles mitbringt.
Christoph Weichsler
19.02.2026, 08:00
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Vier Jahre sind fast ein halbes Hundeleben. So lange sitzt Australian-Shepherd-Rüde Jack bereits im Grazer Tierheim – und versteht die Welt wohl längst nicht mehr. Er ist gesund, klug, lernwillig. Doch weil er kein Schmuser ist, blieb ihm das Happy End bisher verwehrt.

Jack sieht aus wie ein Bilderbuch-Hund: flauschiges Fell, wacher Blick, sportliche Statur. Viele verlieben sich auf den ersten Blick. Doch wer einen Kuschelbären sucht, ist bei ihm falsch. Jack ist ein Arbeitstier – und genau das braucht er auch.

Klug, aktiv, unterfordert

Der achtjährige Rüde beherrscht die Grundkommandos sicher. "Sitz" und "Platz" führt er problemlos aus, einfache Übungen langweilen ihn fast. Als typischer Aussie will er laufen, denken, Aufgaben lösen. Bewegung gehört für ihn zum Alltag, Ausflüge ans Wasser genießt er besonders.

Körperkontakt akzeptiert Jack nur eingeschränkt. Ein Küsschen auf die Hand ist drin, ständiges Schmusen dagegen nicht. Gibt man ihm Freiraum und klare Strukturen, zeigt er sich loyal, aufmerksam und lernfreudig.

Zuhause mit Erfahrung gesucht

Mit anderen Hunden entscheidet bei Jack die Sympathie. In seinem künftigen Zuhause möchte er jedoch die Führungsrolle übernehmen. Gesucht werden daher erfahrene Halter, die einem intelligenten, aktiven Hund Beschäftigung und klare Regeln bieten können.

Vermittelt wird Jack über den Verein Arche Noah. Nach mehr als vier Jahren im Grazer Tierheim soll für den Achtjährigen nun endlich ein neues Kapitel beginnen.

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