Mit Angriffen auf die Infrastruktur setzt die Ukraine Russland unter Druck. Zumindest mit Attacken gegen russische Diesel-Anlagen soll es jetzt aber vorbei sein – jedenfalls wenn es nach US-Präsident Donald Trump geht.
Dieser hatte seinen ukrainischen Amtskollegen Wolodymyr Selenskyj dazu aufgefordert, mit solchen Angriffen aufzuhören, da sie in Russland bereits für Engpässe gesorgt hätten. Somit machte Trump Selenskyj für die russische Diesel-Krise verantwortlich, berichtet "Bild".
Dabei ist Trump hier selbst nicht ganz unschuldig. Sein Krieg gegen den Iran hat dazu geführt, dass wichtige Handelsrouten blockiert wurden. So ist die Straße von Hormus gesperrt, aber auch die jüngsten Angriffe der mit dem Iran verbündeten Huthi-Miliz sorgen für einen weltweiten Energie-Schock.
So wurde erst kürzlich die wichtige Ost-West-Pipeline in Saudi-Arabien nach Angriffen abgedreht. Damit stieg der Ölpreis auf über 100 Dollar pro Barrel. Trump bestreitet seine eigene Beteiligung an den weltweiten Turbulenzen.
"Das kommt nicht aus dem Nahen Osten, das wird durch das verursacht, was zwischen Russland und der Ukraine passiert", so der US-Präsident. Des Weiteren gestattete er Selenskyj aber militärische Ziele auf russischem Boden anzugreifen.