Donald Trump giert nach Grönland, jetzt kommt die Arktis zu ihm. Ein gefährlicher und anhaltender Wintersturm mit einer Länge von mehr als 3.200 Kilometer rollt derzeit über die USA. Behörden von Texas bis an die Ostküste schlagen bereits Alarm und haben Warnungen an die Bevölkerung ausgegeben. In den nächsten Tagen droht große Gefahr!
Der Auslöser sind arktische Luftmassen, die jetzt auf dem nordamerikanischen Kontinent bis tief in den Süden vorstoßen.
Sie bringen laut Prognose des Nationalen Wetterdienstes (NWS) voraussichtlich ab Freitag "heftigen Schneefall, Schneeregen und Eisregen" vom südlichen Teil der Rocky Mountains/Ebenen bis in den mittleren Süden. Am Wochenende wird sich der Wintersturm dann nach Osten bis zur mittleren Atlantikküste und Neuengland ausbreiten.
„Starker Wintersturm bringt heftigen Schneefall und Eisglätte; gefährliche Kälte im mittleren Norden der USA“Warnung des NWS
Die Lufttemperaturen allein sind schon extrem, aber die Kombination aus Kälte und Wind ist lebensgefährlich. Wegen der beißenden Böen werden heftige Windchill-Temperaturen erwartet. Sie sollen in vielen Gebieten auf -30 bis -48 Grad Celsius fallen – so kalt, dass es an ungeschützter Haut innerhalb von nur 5 bis 10 Minuten zu Erfrierungen kommt. Bei längerem Aufenthalt im Freien droht zudem eine Unterkühlung.
Die Meteorologen raten dazu, den Aufenthalt draußen deutlich zu beschränken und dabei mehrschichtige Winterkleidung zu tragen. Zudem müssten Tiere und Wasserinfrastruktur angemessen geschützt werden.
Der Klimawandel kann Winterstürme auf mehreren Wegen verstärken – auch wenn das auf den ersten Blick paradox klingt. Denn: Die Erderwärmung sorgt für mehr Energie im Wettersystem – und das kann auch extreme Winterstürme wahrscheinlicher und intensiver machen. Hier weiterlesen >>