Omikron in Wien – Erster Fall ist jetzt bestätigt

Die WHO stufte die neue Variante als "besorgniserregend" ein. Bereits in mehreren Ländern wurden Omikron-Fälle bekannt.
Die WHO stufte die neue Variante als "besorgniserregend" ein. Bereits in mehreren Ländern wurden Omikron-Fälle bekannt.Yao Jianfeng Xinhua / Eyevine / picturedesk.com
Omikron ist in Wien angekommen. Die Stadt Wien bestätigte am Freitag den ersten Fall. Zudem gibt es neun Vedachtsfälle in der Bundeshauptstadt. 

Nach Fällen in Tirol, Niederösterreich, Oberösterreich und Vorarlberg gibt es nun auch einen Omikron-Fall in Wien und neun Verdachtsfälle. Das berichtete am Freitag die Austria Presse Agentur. Alle hielten sich laut Sonja Ficht, Sprecherin des Gesundheitsdienstes (MA 15), im südlichen Afrika auf und machten bei der Heimreise einen Zwischenstopp in Mosambik oder Simbabwe.

Die Betroffenen haben laut Ficht milde Krankheitsverläufe und befinden sich in Quarantäne. Ihre Tests werden derzeit sequenziert, um festzustellen, ob es sich dabei um die Corona-Variante Omikron (B.1.1.529) handelt. Die AGES kümmert sich bei diesen Fällen derzeit um das Contact-Tracing.

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Stadt Wien appelliert an Reiserückkehrer

Reiserückkehrer aus dem südlichen Afrika ruft Ficht dazu auf, sich unverzüglich testen zu lassen. Sie sollen in die Teststraße auf der Floridsdorfer Brücke kommen und dort mitteilen, Reiserückkehrer zu sein. Damit erhielten sie ein beschleunigtes Verfahren. Auch, wenn ein negatives Testergebnis vorliegt, appelliert Ficht an Betroffene, zunächst zu Hause zu bleiben und "engmaschig" PCR-Tests durchführen.

Österreicher, die im südlichen Afrika Urlaub machen, können nach Angaben des Außenministeriums auch mit der Schweizer Fluglinie Swiss aus Südafrika heimgeflogen werden. Diese Möglichkeit zur Rückreise angesichts der neuen Coronavirus-Mutation Omikron bestehe ab sofort für alle, die im Transit weiterreisen, teilte eine Sprecherin von Außenminister Michael Linhart (ÖVP) am Dienstagabend gegenüber Medien mit. 

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Neben der Swiss bringen auch die niederländische KLM und die deutsche Lufthansa Österreicher zurück. Österreich chartert keinen eigenen Flug. Außenminister Michael Linhart hatte österreichische Reisende im südlichen Afrika wegen der Ausbreitung der Omikron-Variante dringend dazu aufgerufen, nach Hause zurückzukehren. Wie viele Österreicher bereits in die Heimat zurückgekommen sind, ist aktuell klar. 

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