Omikron-Mutation nun in Wien: Vier neue Verdachtsfälle

Nach einem PCR-Test gelten vier Südafrika-Reiserückkehrer als Verdachtsfall.
Nach einem PCR-Test gelten vier Südafrika-Reiserückkehrer als Verdachtsfall.Daniel Karmann / dpa / picturedesk.com
Ist die Omikron-Variante nun auch in Wien angekommen? Am Mittwoch meldeten die Behörden erstmals mehrere Verdachtsfälle. Nun stehen weitere Tests an. 

Nach zahlreichen Verdachtsfällen in Vorarlberg, Oberösterreich, Salzburg und Niederösterreich könnte die mysteriöse Virusvariante nun auch in Wien angekommen sein. Konkret geht es um vier Verdachtsfälle. Dabei handelt es sich um drei Männer und eine Frau. Sie kehrten über Simbabwe und Mosambik aus Südafrika zurück. Bei allen von ihnen ergab ein PCR-Test ein positives Ergebnis. Das erklärte eine Sprecherin des Wiener Gesundheitsamtes am Mittwoch der Austria Presse Agentur. 

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Die vier Reiserückkehrer haben alle einen milden Verlauf, berichtete die Sprecherin. Sie appellierte einmal mehr an alle Reiserückkehrer aus dem Süden Afrikas, sich unverzüglich testen zu lassen. In Wien steht hierfür die Teststraße auf der Donauinsel (Floridsdorfer Brücke) zur Verfügung. Betroffene sollen hierbei auch mitteilen, dass sie Reiserückkehrer sind. Dadurch kann die Testung beschleunigt werden. Laut Ficht sollen sich auch negativ getestete Kontaktpersonen von Reiserückkehrern freiwillig in Quarantäne begeben.

Offene Fragen zu Rückkehr 

Das Contact Tracing bei den vier Verdachtsfällen wird nun von der Ages durchgeführt. Vorerst war noch unklar, mit welchem Flieger sie wann zurückgereist waren.

Seit Samstag gilt ein Landeverbot für Flugzeuge und Einreiseverbot aus Südafrika, Lesotho, Botswana, Simbabwe, Mosambik, Namibia und Eswatini. Davon ausgenommen sind unter anderem Österreichische Staatsbürger, es muss aber ein negativer PCR-Test vorgewiesen und eine zehntägige Quarantäne absolviert werden. Direktflüge aus den sieben Ländern nach Österreich gab es auch zuvor keine.

Verdachtsfälle in Österreich häufen sich

Vor einer Woche reiste ein Mann von München nach Jenbach in Tirol und brachte Omikron so mit in die Bundeshauptstadt. Am Dienstag bestätigte die Agentur für Gesundheit und Ernährung (Ages) den Fall. Zwei Personen, die mit dem Tiroler in einem Haushalt im Tiroler Bezirk Schwatz leben, haben sich angesteckt. 

Einen Wien-Bezug gibt es auch rund um den Verdachtsfall in Salzburg. Dabei handelt es sich um einen Wiener, der in dem Bundesland einen Zweitwohnsitz besitzt. Nach einem PCR-Test in einer Teststraße kam der Verdachtsfall ans Licht. 

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Weltweit melden immer mehr Länder Infektionsfälle rund um die Coronavirus-Variante.

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