Jeffrey Epstein soll über einen österreichischen Pass verfügt haben (mehr dazu hier), doch das ist nicht die einzige Österreich-Tangente der Epstein-Files. Häufig darin genannt wird der österreichische Mathematiker Martin Nowak, zuletzt an der prestigeträchtigen Universität Harvard tätig.
Brisant: Nowak war sogar Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW). Diese hat nach Bekanntwerden deshalb sofort eine Untersuchung eingeleitet und das Ethikkomitee unter Leitung von Ulrich Körtner mit einer Prüfung beauftragt.
Dieses stand kurz vor dem Abschluss seiner Untersuchung. Martin Nowak hat den Ergebnissen aber bereits vorgegriffen: Wie am Donnerstag bekannt wurde, hat er seine Mitgliedschaft in der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) zurückgelegt.
Einem potentiellen Ausschluss sowie einer Anhörung entgeht er damit. Die ÖAW nimmt den Austritt Nowaks in einer Aussendung nüchtern zur Kenntnis. Dieser wird gemäß Geschäftsordnung der Akademie nach zehn Tagen rechtskräftig.
Noch im Gange ist die Überprüfung der Mitgliedschaft von Nowaks Doktorvater, dem Mathematiker Karl Sigmund.