Meteorologen geschockt:

"Es ist einfach nur heftig", das "wird extrem wehtun"

In Frankreich nimmt bereits die dritte große Hitzewelle innerhalb von nur zwei Monaten Fahrt auf. Dazu setzte eine extreme Dürre der Natur zu.
Newsdesk Heute
07.07.2026, 20:06
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"Es ist einfach nur heftig, was für ein Heatdome erneut über Westeuropa entsteht", mit diesen Worten blickt Clemens Grohs von Kachelmannwetter fassungslos auf die aktuellen Modelläufe.

Schon wieder drohen über mehrere Tage Temperaturen um oder über 40 Grad. Nach dem neuesten US-Modell sind sogar bis zu 43 Grad zu erwarten.

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Im Süden wurde die 40er-Marke bereits am Sonntag wieder erreicht. Am Freitag könnte es in Paris ebenfalls 40 bis 42 Grad bekommen! "Es ist hier ein bisher historischer Sommer", fasst es sein Kollege Lars Dahlstrom zusammen.

Abkühlung? Nicht in Sicht! "Das Ende dieses neuen Hitzewellen-Marathons bleibt jedoch sehr ungewiss", schreibt der erfahrene Meteorologe Guillaume Séchet.

Doch nicht nur Menschen und Tiere leiden unter der Hitze, auch der Pflanzenwelt geht es immer schlechter. Große Teile des Landes sind staubtrocken. Selbst aus dem All ist das große Sterben der Vegetation während der Juni-Hitzewelle zu sehen. Die einst grünen Wiesen sind längst verdorrt, das Land hat sich auf hellbraun umgefärbt:

Und jetzt kommt es noch schlimmer: Das wetterbestimmende Hoch sorgt laut Grohs für extrem trockene Luft mit teils nur 10 bis 15 Prozent Luftfeuchtigkeit. Dazu weht starker Nordwestwind. Manche Prognosen sehen bis zur dritten Juliwoche keinerlei signifikanten Regen oder gar Gewitter vor. Das atlantische Feuchtigkeitsreservoir bleibt unangezapft.

"Unser Land ist völlig eingekesselt, umgeben von einem überhitzten Meer und der Dürre der Böden und der Luft. Alle Zutaten sind versammelt, um diesen Hitzedom, der genau über unserem Land liegt, zu erhalten und anzufachen – mindestens bis Mitte Juli", informiert der Kanal "La Chaîne Météo".

"Die Dürre wird massiv. Die Hitzewellen im Mai und Juni haben unsere Böden vollständig ausgetrocknet: Im Zentrum Frankreichs gibt es in der gesamten Bodensäule kein Wasser mehr. Nichts. Nada", schreibt der Agrar-Meteorologe Serge Zaka auf X. "In den ersten 30 Zentimetern gibt es in ganz Frankreich nichts mehr. Diese dritte Hitzewelle wird extrem wehtun."

Was Frankreich derzeit erlebt, dürfte sich in Zukunft noch öfter wiederholen. "Leider ein typisches, zunehmendes Szenario", heißt es seitens Kachelmannwetter mit Blick auf die Erderwärmung.

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