Raucher aufgepasst!

EU plant Nikotin-Hammer – jetzt drohen massive Verbote

Wenn es nach einigen EU-Staaten geht, könnte der Konsum von Nikotin noch stärker eingeschränkt werden. Das steckt dahinter:
Newsdesk Heute
09.10.2026, 15:00
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Ein brisantes Schreiben an die EU-Kommission sorgt für ordentlich Wirbel. Darin fordern Minister aus Frankreich, Spanien, Niederlande, Ungarn, Finnland, Belgien, Slowenien und Lettland eine Verschärfung der europäischen Tabakpolitik, berichtet die "Krone" unter Berufung auf mit dem Thema vertraute Quellen.

Geht es nach dem Brief, soll es zu deutlichen Einschränkungen beim Verkauf von Tabak- und Nikotinwaren kommen. So soll das Produktsortiment eingefroren werden. Dies würde bedeuten, dass neue Produkte nicht mehr auf den Markt gelangen. Zudem sollen Nikotinpads und Aromastoffe verboten werden. Des Weiteren werden strengere Grenzwerte für die Nikotinkonzentration und Einheitsverpackungen für alle Produkte verlangt.

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Schwarzmarkt als Gewinner

Von den geforderten Maßnahmen wären jedoch nicht nur die Konsumenten betroffen, auch die Staaten würden die Folgen zu spüren bekommen. Durch die Tabaksteuer nehmen die Länder nämlich erhebliche Summen ein. In Österreich wurden im Jahr 2025 etwa 2,18 Milliarden Euro an Einnahmen generiert. Rechnet man noch die Umsatzsteuer drauf, betrug die Summe rund 2,9 Milliarden Euro.

Diese Einnahmen könnten durch strengere Regeln – und somit weniger legalen Produkten – deutlich sinken. Profitieren könnte davon der Schwarzmarkt. Dies sieht man bereits in europäischen Ländern mit strengeren Regelungen. So lag der Anteil an illegalen Zigaretten in Frankreich bei 41 Prozent. Dahinter folgten Irland (35 Prozent), Großbritannien (32 Prozent), Niederlande (22 Prozent) und Lettland (19 Prozent).

Ein Blick nach Österreich zeigt, dass man im europäischen Vergleich noch relativ stabil dasteht. Nur knapp jede zwanzigste Zigarette ist hierzulande illegal. Der EU-Schnitt liegt hingegen bei jeder zehnten Zigarette. Dennoch gingen im Jahr 2025 etwa 128 Millionen Euro durch illegale Nikotinprodukte verloren.

red,09.10.2026, 15:00
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