EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen kündigte die Unterstützung am Mittwoch auf X an. "Während die Such- und Rettungsarbeiten weitergehen, unterstützt die EU Kolumbien, wo immer es möglich ist", erklärte sie.
Bereits am Montag hatte Brüssel angekündigt, den europäischen Satellitendienst Copernicus für die Rettungsmaßnahmen bereitzustellen.
Das Erdbeben der Stärke 7,4 hatte Kolumbien am Montag erschüttert. Am Mittwoch meldeten die Behörden mindestens 216 Todesopfer.
Das Epizentrum lag nahe der Gemeinde San José del Palmar im Departamento Chocó an der Pazifikküste. Mehr als hundert Wohn- und Bürogebäude in mehreren Städten und Ortschaften stürzten ein.
Soldaten, Feuerwehrleute und Freiwillige durchsuchen weiterhin die Trümmer. In Pereira und Cali kommen dabei Kräne, Spürhunde und schwere Maschinen zum Einsatz.
Auch zahlreiche Einwohner helfen bei der Suche. Freiwillige bilden Menschenketten und tragen Trümmer teilweise mit bloßen Händen ab – in der Hoffnung, noch Verschüttete lebend zu erreichen.