Wegen Asylpakt

EU will, dass Österreich Grenzkontrollen beendet

Die EU behauptet, dass wegen des Asylpakts Schengen-Grenzkontrollen nicht mehr nötig seien. Österreich solle die Kontrollen schrittweise abschaffen.
Newsdesk Heute
02.06.2026, 17:23
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Die EU hat acht europäischen Ländern, darunter Österreich, nahegelegt, ihre Kontrollen an den Binnengrenzen des Schengen-Raums zu beenden.

Die EU-Kommission erklärte heute, das neue System für digitale Grenzkontrollen an den Außengrenzen sowie das bevorstehende Inkrafttreten des Asylpakts würden die Notwendigkeit von Binnenkontrollen verringern.

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Brunner: "Schrittweise Abschaffung"

"Unter diesen Voraussetzungen sind die Mitgliedsstaaten in der Lage, auf die schrittweise Abschaffung der Kontrollen an den Binnengrenzen hinzuarbeiten", argumentierte EU-Innenkommissar Magnus Brunner.

Nach Angaben der Kommission kontrollieren derzeit neben Deutschland noch Österreich, Dänemark, Frankreich, Italien, die Niederlande, Norwegen, Schweden und Slowenien an ihren Grenzen zu anderen Schengen-Ländern.

"Effizientere und wirksamere Alternativen"

Die EU-Kommission verweist im Zusammenhang mit den Kontrollen auf "effizientere und wirksamere" Alternativen wie "nicht systematische Polizeikontrollen oder mobile biometrische Identifizierungs- und Fahrzeugortungstechnologien".

Nach Angaben der EU-Kommission wichen Schengen-Mitgliedsländer seit 2006 in mehr als 490 Fällen von dem Grundprinzip der unbegrenzten Reisefreiheit ab. Dabei darf ein Mitgliedsland laut Schengen-Kodex eigentlich nur im Fall "außergewöhnlicher Umstände" wieder an den Grenzen kontrollieren – und zwar "vorübergehend" und als "letztes Mittel".

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