Militär-Drama in Bosnien

EUFOR-Heli am Balkan abgestürzt – Tote befürchtet

Ein EUFOR-Hubschrauber ist am Donnerstag in Bosnien abgestürzt. Bis zu 15 Menschen sollen an Bord gewesen sein. Es gibt Berichte über Tote.
29.10.2026, 17:51
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Dramatischer Zwischenfall in Bosnien und Herzegowina! Am Donnerstag (29. Oktober) ist nahe der Stadt Brčko im Nordosten des Landes ein Militärhubschrauber der EUFOR-Friedenstruppe abgestürzt. Laut ersten Medienberichten soll es bei dem Unglück Tote und Verletzte gegeben haben, konkret soll es ein italienischer Helikopter gewesen sein. Eine offizielle Bestätigung über mögliche Todesopfer liegt derzeit allerdings nicht vor.

Bis zu 15 Menschen an Bord

Wie der Nachrichtensender N1 unter Berufung auf die kroatische Nachrichtenagentur Hina berichtet, sollen sich nach inoffiziellen Informationen insgesamt 15 Menschen an Bord der Maschine befunden haben. Bei dem abgestürzten Hubschrauber soll es sich um einen CH-47 Chinook gehandelt haben, einen großen Transporthubschrauber mit zwei Rotoren.

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Das bosnische Fernsehen FTV veröffentlichte bereits Aufnahmen vom Unglücksort. Darauf sollen Rettungskräfte zu sehen sein, die sich um Verletzte kümmern und die Unfallstelle absichern.

Verletzte ins Spital gebracht

Laut FTV sollen mehrere verletzte Insassen nach dem Absturz in ein Spital in Brčko gebracht worden sein. Der Sender berichtet außerdem von möglichen Todesopfern. Wie viele Menschen tatsächlich ums Leben gekommen sein könnten, ist noch völlig unklar.

Die EUFOR-Mission bestätigte laut bosnischen Medien den Absturz während eines Routineeinsatzes. Die genauen Umstände des Unglücks werden untersucht. Nach Angaben der Mission wurden keine Zivilisten verletzt. Auch Schäden an ziviler Infrastruktur soll es nicht gegeben haben.

Auch österreichische Soldaten bei EUFOR

Die EUFOR-Mission Althea ist seit 2004 in Bosnien und Herzegowina im Einsatz und soll für Stabilität und Sicherheit sorgen. Auch das österreichische Bundesheer beteiligt sich an der internationalen Friedensmission.

Ob österreichische Soldaten an Bord des abgestürzten Hubschraubers waren, ist derzeit nicht bekannt. Die Behörden versuchen nun, die genaue Zahl der Opfer und die Ursache des Absturzes zu klären. Offizielle Angaben zum Zustand der Insassen stehen noch aus.

red, Akt. 29.10.2026, 17:58, 29.10.2026, 17:51
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