Schreckliche Szenen spielten sich am Mittwoch in einem Wildpark im deutschen Bundesland Brandenburg ab. Demnach wurde ein achtjähriges Mädchen von Wölfen attackiert und schwer verletzt. Der Vorfall soll sich gegen 9 Uhr im Zuge eines "Tierpflegertags" für Kinder im Wildpark Johannismühle in Baruth ereignet haben.
Das Mädchen habe sich gemeinsam mit zwei weiteren Kindern und einer Mitarbeiterin in dem Polarwolf-Gehege befunden. Als die Raubtiere getränkt wurden, soll es zur blutigen Attacke gekommen sein.
Seitens der Kreisverwaltung Teltow-Fläming hieß es, dass die Tierpflegerin verhindern konnte, dass die Wölfe auch die beiden anderen Mädchen angegriffen haben. Wie die "Bild" berichtet, wurde die Achtjährige mit einem Rettungshubschrauber in ein Berliner Unfallkrankenhaus gebracht. Das Mädchen habe schwere Kopfverletzungen erlitten.
Nun soll es auch Ermittlungen gegen die Tierpflegerin geben. Dabei gehe es um den Verdacht der fahrlässigen Körperverletzung. Laut dem Landkreis bleibe der Wildpark bis auf Weiteres geschlossen. Für eine Wiedereröffnung müsse die zuständige Behörde ihre Zustimmung erteilen. Auf der Webseite des Wildparks ist von einer Sperre bis zum 2. November die Rede.
Laut dem Bericht der Tageszeitung soll der Park zeitnah vom Veterinäramt unter die Lupe genommen werden. Demnach sei noch nicht bewertet worden, wie sich die Wölfe verhalten und ob sie gesund sind. Dem Kreis zufolge seien Mängel aus früheren Kontrollen behoben worden. Bei Kontrollen im Juli 2025 und im März 2026 wurden weder Sicherheitsmängel noch tierschutzrechtliche Bedenken festgestellt.