Er sei "mit ihr fertig"

Ex-Agent packt aus: Muss Meghan jetzt zittern?

Ein Hollywood-Mächtiger rechnet in seinen Memoiren ab. Mit der Herzogin soll er einst heftig aneinandergeraten sein.
Heute Entertainment
22.09.2026, 12:19
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Am Dienstag erscheint in den USA "Roll the Calls", die Autobiografie von Hollywood-Superagent Ari Emanuel (65). Auf 432 Seiten verspricht der Chef der Agentur William Morris Endeavor (WME) Geschichten über Vertragsabschlüsse, Rauswürfe und hässliche Trennungen. Im Hause Sussex dürfte man laut britischen Medien besonders genau hinschauen.

Denn Emanuel hat eine gemeinsame Vergangenheit mit Herzogin Meghan (45). Im April 2023 nahm WME die Frau von Prinz Harry (42) und ihre Produktionsfirma Archewell unter Vertrag. Nur rund neun Monate später soll es laut Berichten nach einem eskalierten Telefonat zum Bruch gekommen sein, Emanuel soll danach gesagt haben, er sei "mit ihr fertig". Offiziell bestätigt wurde das nie.

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"Kein Blatt vor den Mund"

Ganz getrennt haben sich die Wege allerdings nicht. Laut einem Sprecher vertritt WME Meghan und Archewell nach wie vor, inzwischen aber über andere Agenten. Ob die Herzogin im Buch überhaupt vorkommt, ist bislang offen.

Ein Hollywood-Produzent, der lange mit WME gearbeitet hat, rechnet im "Sunday Express" jedenfalls mit Zündstoff. Emanuel sei keiner, der sich zurückhalte. Frühere und aktuelle Klienten, die mit ihm aneinandergeraten sind, würden bis zum Erscheinen den Atem anhalten. Meghan könnte da durchaus dazugehören, schließlich sei die Beziehung der beiden nicht gerade die produktivste gewesen.

Ausgerechnet der "Spare"-Autor

Eine kuriose Verbindung gibt es schon jetzt: Geschrieben hat Emanuel das Buch gemeinsam mit J.R. Moehringer (61). Der Autor arbeitete bereits an Harrys Enthüllungsbuch "Spare" mit. Beide Werke erscheinen noch dazu unter dem Dach desselben Verlagsriesen Penguin Random House.

Emanuel selbst gilt als Vorbild für den cholerischen Agenten Ari Gold aus der Serie "Entourage". Im Buch erzählt er auch von seinem Aufstieg aus der Poststelle einer Konkurrenzagentur und seiner schweren Legasthenie. Ein erster Kritiker des Magazins "Air Mail" hat bereits den Eindruck, dass es dem Autor mehr um offene Rechnungen als um Selbsterkenntnis geht.

red,22.09.2026, 12:19