Früher hielt er als Verteidiger bei zahlreichen Bundesliga-Clubs für ein Millionenentgelt den Strafraum sauber – jetzt nur noch seine Strafhaft-Zelle.
Ein Ex-Meisterkicker sitzt laut "Heute"-Infos derzeit zum zweiten Mal in der Wiener Josefstadt im Häf‘n ein. Seinen raschen Rückfall nur Wochen nach der Haftentlassung im Jänner 2025 konnte der Ex-Fußballstar erfolgreich geheim halten – bis jetzt.
Dem gebürtigen Steirer wird vorgeworfen, am 22., 23., und 24. März 2025 erneut Betrugsdelikte gesetzt zu haben. Konkret habe sich der Ex-Profi in Dubai dreimal je 500 Euro von Bekannten ausgeliehen – obwohl er wusste, dass er das Geld wegen seiner tristen finanziellen Lage nie zurückzahlen könne.
Das Gericht hatte – ob der Vorgeschichte der ehemaligen Fußballgröße – scheinbar wenig Spielraum. Wegen wiederholten gewerbsmäßigen Betrugs setzte es 18 Monate Haft. Nach einer Berufung wurde das Urteil am 17. März am Oberlandesgericht Wien auf 14 Monate herabgesetzt.
Der Angeklagte war bei der Justiz kein Unbekannter, da bereits zweimal einschlägig vorbestraft. In Deutschland und Österreich soll er schon am Ende seiner Karriere Fußballkollegen mit Krypto-Versprechen und windigen Rolex-Deals ein Vermögen abgeluchst haben, saß laut eigenen Angaben bereits "in sieben verschiedenen Gefängnissen".
Anfang 2025 waren ihm wegen gewerbsmäßigen, schweren Betrugs am Wiener Landesgericht zwei Jahre teilbedingte Haft aufgebrummt worden. Der Kicker hatte damals dem Richter hoch und heilig versprochen, künftig "meinen Mann zu stellen (sic!)" und sich nur noch auf Fußball und seine Familie zu konzentrieren. Diese zweite Chance hat er offenbar versemmelt.