Steirer greifen durch

Ex-Teamspieler nach 13 Partien als Trainer entlassen

Die Trainer-Ära von Philipp Zulechner bei Zweitligist Voitsberg ist zu Ende. Der ehemalige ÖFB-Stürmer musste nach nur 13 Spielen gehen.
03.11.2026, 11:49
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Die 0:2-Niederlage gegen Sturm II war sein letztes Spiel! Voitsberg trennte sich am Dienstag von Trainer Philipp Zulechner. Nach vier Siegen, drei Unentschieden und sechs Niederlagen in 13 Partien sowie Platz zwölf in der Tabelle zogen die Weststeirer die Konsequenzen.

Der 36-Jährige, der als Aktiver ein ÖFB-Länderspiel bestritten hat, hatte das Amt erst im Sommer übernommen. Aufstiegstrainer David Preiß hatte den Verein wegen einer schweren Knieverletzung kurz vor dem Saisonstart verlassen. Mit Zulechner folgte ein auf dem Trainersektor noch weitgehend unbeschriebenes Blatt. Nun ist seine Amtszeit bereits wieder vorbei.

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"Als Vereinsführung tragen wir die Verantwortung für die sportliche Entwicklung und die Zukunft unseres Vereins. Daher war es aus unserer Sicht notwendig, diese Entscheidung zu treffen. Ich bedanke mich bei Philipp für seinen Einsatz und wünsche ihm für seine persönliche und sportliche Zukunft alles Gute", sagte Obmann Michael Münzer.

Sportdirektor Sebastian Szvetits ergänzte: "Nach einer sorgfältigen Analyse der sportlichen Situation und der Entwicklung in den vergangenen Wochen haben wir uns dazu entschieden, eine Veränderung auf der Cheftrainerposition vorzunehmen".

Bis ein Nachfolger gefunden ist, übernimmt der bisherige Co-Trainer Stefan Nutz interimistisch das Cheftraineramt. Am Sonntag (10.30 Uhr) empfängt Voitsberg Kapfenberg.

red, 03.11.2026, 11:49