Fahrer rettet sich aus LKW

Explosion auf der Tauernautobahn! Video zeigt Crash

Ein Lkw kracht im A10-Tunnel bei Werfen (Salzburg) gegen die Wand und explodiert. Jetzt zeigt "Heute" erstmals das Video des Infernos.
Christoph Weichsler
29.01.2026, 17:49
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Diese Explosion sorgte zwei Tage lang für Schlagzeilen und lange Verzögerungen im heimischen Verkehr. Am 9. Jänner sorgte ein brennender Lkw für eine Totalsperre eines Tunnels auf der Tauernbautobah. Was bisher fehlte, waren die Bilder dazu. "Heute" liegt nun ein Video vor, das den entscheidenden Moment zeigt: den Crash im Tunnel – und die Explosion danach.

Zu sehen ist, wie der Lkw im Brentenbergtunnel plötzlich nach rechts zieht, gegen die Wand prallt und Sekunden später explodiert. Innerhalb kürzester Zeit steht das Fahrzeug in Vollbrand, der Tunnel füllt sich mit Rauch und Flammen. Erst mit diesen Bildern wird klar, wie gefährlich die Lage tatsächlich war.

Brand im Tunnel bei Werfen

Der Unfall ereignete sich am Freitagabend, dem 9. Jänner, auf der Tauernautobahn A10 zwischen Golling und dem Knoten Pongau. Betroffen war der Brentenbergtunnel im Ortsteil Sulzau bei Werfen, Fahrtrichtung Salzburg. Der Tunnel ist 594 Meter lang und musste nach dem Brand vollständig gesperrt werden.

Das Video, das "Heute" nun erstmals zeigt, stammt von einer Leserin. Es dokumentiert den Ablauf vom Abkommen des Lkw bis zur Explosion und dem anschließenden Vollbrand im Tunnel.

Fahrer konnte sich retten

Der Lenker konnte sich laut Feuerwehr selbst aus dem brennenden Fahrzeug befreien und versuchte, aus dem Tunnel zu fliehen. "Nach einigen Metern kam der Mann zum Liegen", berichtete Martin Klässner, Bezirkssachbearbeiter für Öffentlichkeits- und Pressearbeit von der Feuerwehr Bezirk Pongau.

Einsatzkräfte der Feuerwehr Golling retteten den Mann und übergaben ihn dem Roten Kreuz. Er wurde mit leichten Verletzungen ins Landeskrankenhaus Salzburg eingeliefert.

Großeinsatz und lange Sperre

Beim Lkw-Brand wurde Alarmstufe 2 ausgelöst. Die Feuerwehren aus Bischofshofen, Werfen, Pfarrwerfen und Golling standen mit rund 110 Einsatzkräften im Einsatz. Der Brand konnte noch am Abend gelöscht werden.

Der Brentenbergtunnel blieb zwei Tage gesperrt, der Verkehr wurde über die Salzachtalstraße B159 umgeleitet. Kilometerlange Staus waren die Folge.

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