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Job-Angst nach Hervis-Deal – Jede Filiale am Prüfstand

Nach dem Verkauf der Sportkette Hervis prüfen die neuen Eigentümer erste Schritte – und stellen dabei auch Standorte auf den Prüfstand.
Michael Pollak
28.01.2026, 08:51
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Die Sporthandelskette Hervis steht vor einer ungewissen Zukunft: Die neuen Eigentümer, der deutsche Snipes-Gründer Sven Voth und Factory-Berlin-Gründer Udo Schloemer, nehmen das Unternehmen aktuell genau unter die Lupe. Laut Sprecher Michael Slamanig läuft derzeit "die Evaluierung des gesamten Unternehmens gemeinsam mit der Geschäftsführung von Hervis", das berichtet der ORF.

Schon jetzt ist klar: Auch die Schließung einzelner Standorte steht im Raum – zumindest dort, wo sie wirtschaftlich nicht rentabel sind. "Wir gehen derzeit davon aus, dass die ersten Schritte gegen Ende Februar/Anfang März feststehen und kommuniziert werden können", sagt Slamanig.

Zuvor hatte der Salzburger Handelsriese Spar überraschend das Ende seiner mehr als 50-jährigen Eigentümerschaft bekanntgegeben. Hervis ist nun komplett in deutscher Hand. Immobilien gehören nicht dazu: "Hervis besitzt selbst keine Immobilien, die Standorte sind gemietete Objekte", stellte Slamanig klar. Wie viele Filialen sich im Besitz von Spar befinden, wollte der Konzern nicht sagen.

Inhaltlich soll sich Hervis künftig stärker auf Sportgeräte, Ausrüstung und das Onlinegeschäft konzentrieren. Günstige Mode und Preiseinstiegsware treten in den Hintergrund. Einen kompletten Relaunch der Marke werde es aber nicht geben. "Die Marke Hervis ist gut eingeführt und steht aktuell nicht zur Diskussion", so Slamanig.

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