Der Prozess dürfte schwer zu ertragen sein: Ein Pongauer (67) soll seine Tochter fast ein Jahrzehnt lang sexuell missbraucht haben. Laut Anklage begann alles mit unsittlichen Berührungen, dann folgten Vergewaltigungen – meist im Sommer, im Garten des Hauses. Die Übergriffe sollen ab dem zwölften Lebensjahr des Mädchens stattgefunden haben. Heute ist das mutmaßliche Opfer 23 Jahre alt, das schreibt der ORF.
Die Liste der Vorwürfe gegen den Österreicher ist lang: Sexueller Missbrauch Unmündiger, Vergewaltigung, Blutschande, Körperverletzung, Freiheitsentzug. Neben der Tochter sollen auch mehrere Stiefkinder unter ihm gelitten haben – sie wurden laut Staatsanwaltschaft jahrelang geschlagen und bestraft.
Besonders brisant: Einer der früheren Missbrauchsopfer ist nun ebenfalls angeklagt. Der Stiefsohn soll in den Ermittlungen zugunsten seines Stiefvaters falsche Aussagen gemacht haben.
Wie der Fall aufflog, ist nicht bekannt. Oft sind es Freunde, denen sich Opfer anvertrauen, bevor sie sich zur Anzeige durchringen. Ob am Montag bereits ein Urteil gefällt wird, ist offen. Möglicherweise wird am Mittwoch weiterverhandelt.