Plötzlich ragen sie auf wie eine Wand: Monsterwellen, auch "Freak Waves" genannt, sind tückische Naturphänomene. Sie entstehen nicht durch Erdbeben wie Tsunamis, sondern durch das Zusammenspiel mehrerer Wellensysteme auf hoher See. Dabei erreichen sie Höhen von über 20 Metern - selbst in ruhiger See.
Für Schiffe und Badegäste können sie zur tödlichen Falle werden. Denn oft werden die Monsterwellen unterschätzt: Viele halten diese Wasserwände für Hollywood-Fiktion. Doch es gibt sie wirklich - das belegen Bojen, Satellitenbilder und dramatische Augenzeugenberichte.
Die drei größten dokumentierten Wellen
Riesenwellen sind nicht nur gefährlich, sondern ziehen auch Adrenalin-Junkies an. Extremsurfer pilgern an den Strand des bereits erwähnten Tourismusortes Nazaré (Portugal), nach Maui (Hawaii) oder Teahupo’o (Tahiti), um die weltgrößten Wasserwände zu bezwingen. Per Jetski lassen sie sich in die Giga-Wellen katapultieren - jeder Ritt kann der letzte sein.